Rundwanderweg in den Stadtforst Bittermark (Dortmund)


Erstellt von: SGV
Streckenlänge: 4 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 0 Min.
Höhenmeter ca. ↑90m  ↓90m
Wanderweg B2 Stadtforst Bittermark Dortmund

Diese kleine Rundwanderung des Bezirks Dortmund-Ardey des Sauerländischen Gebirgsvereins (SGV) ist mit der Kennung B2 markiert und startet an der Kirchhörder Straße gegenüber der Seniorenresidenz Augustinum im Stadtteil Lücklemberg.

Von der Kirchhörder Straße geht es direkt hinein in den Stadtwald Bittermark, ein ausgedehntes Waldgebiet am Nordhang des Ardeygebirges. Der Bittermärker Wald ist heute das größte zusammenhängende Waldgebiet auf Dortmunder Stadtgebiet.

Man wandert entlang des kleinen Olpkebachs zum Mahnmal Bittermark. Das Mahnmal entstand 1955-60 und erinnert an die Ermordung von etwa 300 Widerstandskämpfern und Zwangsarbeitern durch die Gestapo in den Ostertagen des Jahres 1945.

Man wandert weiter bis kurz vor die Autobahn A 45, die den Stadtforst Bittermark in eine Nord- und eine Südhälfte teilt. Über den Theodor-Freywald-Weg geht es dann wieder zurück zur Kirchhörder Straße.

Zum Mahnmal Bittermark in Dortmund schreibt die Wikipedia: "Vor Kopf des Mahnmals befindet sich eine große einzelne Figur, leidend, mit auf dem Rücken gefesselten Händen, die zur Seite, Richtung Osten, blickt.

Die Figuren der Reliefs an der östlichen Seite des Mahnmals zeigen die Leiden der Menschen. Familien werden getrennt. Eine Dreiergruppe stemmt sich dem Kommenden entgegen, neben ihnen die Verbrennungsöfen in den Konzentrations- und Arbeitslagern, in welche eine Gruppe Menschen durch gesichtslose, maschinenähnliche Soldaten mit Gewehren getrieben wird. Diese trampeln zusätzlich über die bereits am Boden liegenden Menschen hinweg. Daneben findet sich eine Gruppe bereits Gehängter. An diese Gruppe schließt sich eine Dreiergruppe Männer an, die die Arme weit ausgestreckt haben, als wenn sie sie beschützen und Andere abhalten wollten. Die linke Figur schaut in Richtung der Gehängten, die rechte streckt den Arm nach rechts und hält einen Hammer in der Hand. Die mittlere Figur hinter ihnen schaut den Betrachter an, es scheint, als wenn sie die Frage stellen würde: Was hast du getan, um zu helfen? Die sich anschließende letzte Szene auf dieser Seite des Mahnmals zeigt einen Gekreuzigten, eine Frau und ein Kind. Die Frau berührt das Bein des Gekreuzigten.

Bildnachweis: (attribution,via Wikimedia Commons): 1,2 by Tbachner [CC-BY-SA-3.0]

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