Rundwanderung zum Heidesee in der Kirchheller Heide bei Bottrop


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 9 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 57 Min.
Höhenmeter ca. ↑76m  ↓76m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Rad-, Wander- Reitwege locken viele Naherholer in die Kirchheller Heide mit dem Heidesee. Rund 34ha Fläche macht der Heidesee aus. Der Baggersee liegt nördlich des Stadtzentrums von Bottrop im Naturschutzgebiet Kirchheller Heide, das wiederum ein Teil des Naturparks Hohe Mark-Westmünsterland ist. Der Heidesee entstand aus einer Kiesgrube des 20. Jahrhunderts.

Um den Heidesee finden sich in abwechslungs- und artenreicher Naturlandschaft zwei weitere kleinere, allerdings namenlose Seen. Eines wollen wir gleich vorwegschicken: Wenn man Badegäste am Heidesee sieht, sollte man sich nicht ermuntern lassen, es ihnen gleich zu tun, hier darf man nämlich nicht baden. Im nährstoffarmen Wasser des Sees kommen beispielsweise sogenannte Armleuchteralgen vor, die heißen nicht aus bösem Willen so, sondern ähneln in ihrer Form einem mehrarmigen Leuchter.

Wir starten in die gemütliche Runde hinter dem Waldstadion von Grafenwald auf dem Heidesee-Parkplatz Am Schleitkamp. Rechts und links des Wegs sind kleinere Wasseransammlungen, die uns auf den Heidesee-Rundgang einstimmen, der uns durch Mischwald, Felder- und Heideflächen führen wird. Wenn sich der Zuweg gabelt, gehen wir rechts, um den Heidesee nördlich zu umrunden, immer nah am Ufer längs. Am Nordufer ist auch ein Vogelschutzgebiet ausgewiesen. Wenn wir rund 1,3km gegangen sind, begegnen wir dem Elsbach.

Am Südende des Heidesees ist eine Staumauer, die einen weiteren Wasserbereich abtrennt und wo kleine Inselchen zum Zwecke eines Biotops- und Artenschutzes angelegt sind, die der Tierwelt Lebensraum bieten. Nach etwa 2,5km verlassen wir die Ufergefilde vom Heidesee und folgen dem Kiesweg. Südlich an das Naturschutzgebiet Kirchheller Heide/Schwarzbach, der übrigens nördlich vom Heidesee fließt, schließt sich das Naturschutzgebiet Hiesfelder Wald an und dort gehen wir ein Stück über den „festen Weg“. 

Auf dem Rückweg, etwas entfernt rechts von uns verläuft die Alte Poststraße (L621), kommen wir noch an landwirtschaftlich genutzter Fläche vorbei und sind im Nu wieder auf dem Parkplatz.

Bildnachweis: Von Stefan Dringenberg [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons

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