Rundwanderung zum Aussichtsturm Hohes Kreuz, Adlerstein, Riesenburg und Quackenschloss


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 10 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 8 Min.
Höhenmeter ca. ↑542m  ↓542m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Von Muggendorf aus auf dem Wiesenttal-Trail zu einer ganzen Reihe Sehenswürdigkeiten, das ist das Programm dieser schönen Rundwanderung im Herzen der Fränkischen Schweiz. Startpunkt ist direkt an der Wiesent an der Bundestraße B 470 ein Stück unterhalb des Bahnhofs.

Wir spazieren entlang der Wiesent zum Modellbahnmuseum Muggendorf. Im 1994 eingerichteten Museum werden Modelleisenbahnen gezeigt. Ein Schwerpunkt der Sammlung sind die Fahrzeuge der selten verwendeten Spurgröße S.

Hinter dem Modellbahnmuseum wandern wir oberhalb des Wiesenttals durch den mit Felszügen durchsetzen Wald, bis wir das Quackenschloss erreichen. Das Quackenschloss ist eine rund 18m lange Karsthöhle. Ihren Namen verdankt sie der Gesteinsart Rauchwacke, die vor Ort Quacke genannt wird.

Wir wandern weiter und kommen bald zum Adlerstein, einem markanten aufragendem Dolomitfelsen. 1905 brachte der Fränkische Schweiz Verein eine Eisentreppe an, damit man hinaufkommt. Und dann kann man mit Victor von Scheffel singen: „Zum schwindelhohen Adlerstein versuch ich früh ein Klettern, schau rundum ins Gebirg hinein und laß die Laute schmettern“.

Vorbei an Engelhardsberg kommt man zur Riesenburg, den imposanten Resten einer ausgedehnten Karsthöhle. Die Riesenburg gehört zu Bayerns schönsten Biotope und wurde schon im 19. Jahrhundert von Malern, Dichtern und Forschern in höchsten, meist etwas überschwänglichen Tönen beschrieben. Man sprach z.B. vom majestätischen Gebäude der Giganten und den grausenvollen Gewölben.

Über den Aussichtspunkt Wiesenttalblick wandern wir nun langsam wieder retour und steuern dabei den Hohlen Berg (522m) an. Hier steht der Aufstieg auf den 2011 erbauten Aussichtsturm Hohes Kreuz an, von dem man einen schönen Rundumblick über die Fränkische Schweiz genießt. Der Frankenweg macht hier ebenfalls Station.

Der Hohle Berg heißt so, weil es hier so viele Höhlen gibt. Wir kommen gleich an mehreren vorbei. Wir wandern oberhalb der Doktorshöhle zur Wundershöhle und dann weiter zur Oswaldhöhle.

In einem letzten Bogen durch den Wald geht es dann auf dem Wiesenttal-Trail wieder zurück nach Muggendorf. Hier passieren wir die evangelische Pfarrkirche St. Laurentius. Der heutige Bau entstand auf spätgotischem Fundament im 17. Jahrhundert. Wir beenden die Wanderung am Marktplatz in Muggendorf, wo man auch einkehren kann.

Bildnachweis: Von ermell [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

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