Rundwanderung von Teisendorf zur Burgruine Vachenlueg (Rupertiwinkel)


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 15 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 25 Min.
Höhenmeter ca. ↑237m  ↓237m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Teisendorf ist der Hauptort des Markts Teisendorf mit insgesamt 226 amtlich benannten Ortsteilen, damit ist sie Spitzenreiter unter den Gemeinden Bayerns. In Teisendorf startet unser Vachenlueg Weg gleich bei der Marktstraße, die als Ensemble denkmalgeschützt ist. Ein Wahrzeichen ist die St. Andreas Kirche, an der wir zum Ende der Wanderung vorbeikommen.

Dazwischen lernen wir einige Ortsteile kennen, wie Roßdorf, Steinhögel, wo wir den höchsten Punkt der Wanderrunde bei 573m haben, dann geht es hinunter nach Vachenlueg (Gemeinde Anger) mit der Ruine der Burg Vachenlueg und der Wallfahrtskirche Mariä Opferung, wir treffen den Bach Kleine Sur und gehen über Ufering zurück.

Wir beginnen am Marktplatz an der Poststraße und  gehen durch die Lindenallee um die Privatbrauerei Weininger herum zum Hofladen und Café Hofhammer im Teil Parmbichl. Durch die alte Reichenhaller Straße schlagen wir den Weg in die Roßdorfer Straße ein. Ihr folgen wir vorbei an den Sportanlagen, der Wörlachkapelle, kommen durch die Ansiedlung von Wörlach nach Grubenhaus, kreuzen die B 304 und gehen dann zwischen Wald und Feld entlang nach Roßdorf, das eine kleine Feldkapelle aus dem Jahr 1864 denkmalgeschützt hat.

Wir sind knapp über 500m und haben rund 3,5km Strecke. Am Ortsausgang von Roßdorf kommen wir an einem Gelände mit Erdarbeiten vorbei und gehen hinauf nach Steinhögl, das eine kleine Filialkirche mit romanischem Langhaus hat. Nach etwa 6,5km sind wir dort auf 573m Höhe und auf dem folgenden Kilometer geht es abwärts über die Vachenlueger Straße. Wir treffen in Vachenlueg auf die Reste der Burg Vachenlueg und auf die Wallfahrtskapelle Mariä Opferung.

Die Burgruine Vachenlueg wurde 1414 von zwei Rittern von Haunsperg errichtet. Später wurde es erst Schloss und schließlich ab dem frühen 19. Jahrhundert Ruine. Man konnte die Steine andernorts gebrauchen. 1848 entsteht aus einer Notkapelle aus Holz ein Steinbau. Das Gasthaus nahebei stammt aus dem 18. Jahrhundert.

Im Tal treffen wir auf Bachläufe, kommen über Kumpfmühle, kreuzen erneut die B 304. Es geht wieder hinauf und ein Stück entlang von Schienen, die wir vor Ufering überqueren. Über die Straße Warisloh kommen wir nach Teisendorf zurück, gehen durch die Bahnhofstraße und können uns dann der Erkundung des historischen Ortskerns widmen. Die Pfarrkirche St. Andreas wurde 1684 auf einem älteren Kern errichtet.

Bildnachweis: Von Tilman AB [Public domain], via Wikimedia Commons

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