Rundwanderung von der Teufelshöhle durchs Klumpertal (Pottenstein)


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 9 km
Gehzeit o. Pause: 2 Stunden 22 Min.
Höchster Punkt: 479 m
Tiefster Punkt: 384 m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Das Klumpertal gilt als eines der schönsten Täler in der Fränkischen Schweiz, zeigt sich als Felsengarten, mit Mühlen und sagenhaft. Eine weitere Attraktion auf der Runde ist die Teufelshöhle, die als Schauhöhle hergerichtet ist und der man unbedingt einen Besuch mit geführter Tour abstatten sollte.

Die Teufelshöhle (im Winter nur sonntags geöffnet) ist die größte der rund 1.000 Höhlen der Fränkischen Schweiz. Mit ihrem Tropfsteinschmuck ist sie etwas sehr Besonderes. Die Teufelshöhle ist südlich von Pottenstein an der B 470, unserem Einstieg in die Wanderung, am Weihersbach, dem wir auf dem Rückweg näher rücken. Eine Führung durch die Teufelshöhle dauert etwa 45 Minuten und beinhaltet rund 400 Treppenstufen, was man zeitlich und kräftemäßig kalkulieren sollte.

Die Runde gegen den Uhrzeigersinn führt uns bergauf und entlang eines Golfplatzareals. Ziel ist Kirchenbirkig, ein Kirchdorf im Beritt von Pottenstein. Wir kommen an der Kirche St. Johannes der Täufer vorbei, deren Wurzeln im 15. Jahrhundert liegen und die einen Anbau aus dem letzten Jahrhundert hat. Wir sind rund 2,5km bis jetzt gegangen und verlassen Kirchenbirkig, auf der Höhe bleibend. 

Durch Wald und Feldflur geht es weiter an Kleinkirchenbirkig vorbei und wir streifen Kühlenfels. Durch Wald geht es hinab ins romantische Klumpertal, wo wir auf den Jägersteig einbiegen. Der Namen deutet es an: es wird auf und ab gehen, wir kommen an interessanten Felsformationen vorbei, schmale Wege und bisweilen schöne Talblicke erwarten einen auf dem Jägersteig. Der Jägersteig folgt erhöht dem Lauf des Weihersbachs.

Wir blicken auf Fischteiche und so genau wir auch schauen, mit goldenen Schuppen ist kein Fisch dabei. Als man im Klumpertal nach Gold suchte, so die Sage, sollen in der Nähe von Goldadern bereits die Fische golden geschimmert haben.

Bei der Mittelmühle aus dem 16. Jahrhundert kommen wir ins Klumpertal hinab und folgen dem Weihersbach zur Schüttersmühle, in der es Zimmer und Stärkung gibt – mit fangfrischem Fisch zum Beispiel. Benachbart ist eine Teichanlage und Forellenräucherei. Jetzt sind es nur noch etwa 500m entlang der B 470 und wir sind wieder bei der Teufelshöhle.

Bildnachweis: Von G. Zapf [CC BY 3.0] via Wikimedia Commons

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