Rundwanderung am Marbach-Stausee


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 14 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 25 Min.
Höhenmeter ca. ↑279m  ↓279m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Wir sind im Nibelungenland. Am Marbach-Stausee führt die dritte Etappe des Nibelungensteigs vorbei und auch die Route des Drachens, der Mossautaler Drachenwege. Der Marbach entsteht in Hüttental aus dem Streitbach und Güttersbach. Er fließt nach weiteren 6km beim Weiler Marbach in die Mümling und bildet kurz zuvor den Marbach-Stausee, der 1982 fertig wurde.

Hochwasserschutz und Naherholung mit Badeerlaubnis machen den Marbach-Stausee zu einem sehr malerisch gelegenen und beliebten See, der uns zu Beginn und am Ende der Wanderung erfrischen kann. Wir starten an der B460, hier auch bekannt als Siegfriedstraße, am Parkplatz Marbach beim Staubauwerk, das aufgrund der Regulierung von Wassermassen zur Mümling hin, 1985 eröffnet wurde. Der Marbach-Stausee misst 1,3km in der Länge, ist zwischen 110 und 240m breit, fasst bis 3,11Mio. Kubikmeter bei Vollstau. Man darf den See für Badevergnügen nutzen. Der Stausee ist in drei Zonen aufgeteilt, die neben Baden auch Segeln erlauben und ein Vogelschutz realisieren.

Nach der Staumauer halten wir uns rechts und wandern ein Stück am Ufer entlang und mit Waldbegleitung aufwärts bis auf 483m, die wir nach rund 5,3km erreichen. Nach rund 8,8km lichtet sich der Wald und wir kommen talwärts nach Etzean, einem Stadtteil von Oberzent mit 150 Einwohnern. Es zeigt sich als ein ursprüngliches Odenwälder Waldhubendorf.

Durch idyllische Landschaft umrunden wir Hetzbach, das östlich von uns im Mümlingtal liegt und kommen an den Marbach bei Marbach, einem Weiler der Gemarkung Haisterbach in Erbach, dort nahebei fließt der Marbach in die Mümling. Auf der anderen Seite der Mümling ist übrigens das historische Wahrzeichen des Himbächel-Viadukts (1881), das über 10 Bögen einspurig ein Gleis trägt und seinerzeit als herausragende Ingenieurskunst galt. Entlang des Marbachs wandern wir zum Ausgangsort zurück.

Bildnachweis: Von Daniel Jünger [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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