Rundtour zur Yburg und zum Waldenecksee


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 9 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 34 Min.
Höhenmeter ca. ↑381m  ↓381m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Yburg, eines unserer Ziele heute, ist eine Ruine am westlichen Rand des Schwarzwalds nahe Baden-Baden. Unsere Runde legt sich östlich vom beschaulichen Weinort Varnhalt, einem Stadtteil von Baden-Baden, in die schöne Natur. Auf dem Yberg (517m) werden wir nach etwas über 6km den höchsten Punkt der waldreichen Wanderung erleben.

Mitten im Wein starten wir auch. Wir erreichen unseren Ausgangsort am Ende der Nellenbergstraße, die aus Varnhalt in nordöstlicher Richtung hinaus führt. Am Nellele sind ein Spielplatz, eine Park- und Rastmöglichkeit. Wir wandern am Weingut Nägelsförst vorbei. Der Weinbau in der Lage wurde bereits im 13. Jahrhundert durch Zisterzienserinnen begonnen. Wir biegen nach links in den Klopfengrabenweg ein. Der führt uns an den Grünbach, den wir überqueren.

Via Adolf-Vetter-Weg kommen wir zum Waldenecksee (Petersee). Der ist ein Steinbruchsee. Der Steinbruch wurde um 1900 angelegt und war bis 1968 in Betrieb. Auf dem See, der als Angelgewässer verpachtet ist, wurde eine solarbetriebene Umwälzpumpe installiert, da der Waldenecksee mangels Wasseraustausch vom Umkippen bedroht war. Durch die Pumpe wird das Wasser von unten nach oben gewälzt und dadurch angereichert.

Wir schlagen einen Bogen und kommen auf den Wernerhüttenweg, der östlich des Waldenecksees verläuft. Es geht in südliche Richtung und an der Wernerhütte vorbei. Nach knapp 4,2km halten wir uns rechts und gehen eine Kehre. Es geht ab und auf. Nach rund 5,5km sind wir am Chaisenplatz, wo auch ein Fahrweg zur Burgruine Yburg führt. Wir gehen durch den Wald hinauf.

Die Yburg auf einem Porphyrkegel ist eine um 1200 entstandene Höhenburg und reifte zum Wahrzeichen des Baden-Badener Reblandes. Die Markgrafen von Baden hatten die Burg zu Lehen. Drei Zerstörungen musste die Yburg über sich ergehen lassen. Das Lokal auf der Burgruine entstand auf den Grundmauern des einstigen Palas. In den Bergfried wurde eine Treppe gebaut, so dass man den rund 20m hohen Turm zur Aussicht nutzen kann – und die ist herrlich. Man kann zum Beispiel zum Fremersberg (525m) und zum Battert (568m) schauen.

Beim Abstieg treffen wir erneut auf den Fahrweg. In westliche Richtung kommen wir vom Berg runter, kreuzen die Badener Straße und gehen nach Varnhalt. Am östlichen Ortsrand in der Klosterbergstraße ist ein Mini-Schwarzwald-Dorf an einer Felswand am Rand eines einstigen Steinbruchs installiert, mit Eisenbahn, Viadukt und Mühle zum Beispiel. Durch die Weinlage (Breitfeld) kommen wir zum Ausgangsort zurück.

Bildnachweis: Von Muck [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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