Rundtour zu den Saalfelder Feengrotten


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 13 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 38 Min.
Höhenmeter ca. ↑493m  ↓493m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Südwestlich von Saalfeld an der Saale, zwischen Garnsdorf und Arnsgereuth ist Zauberhaftes angesagt: Feen und Elfen, Wasser und Tropfsteine. Alles hübsch arrangiert für Kinder und die, die für diese Fantasie in ihren Köpfen Platz gelassen haben. Die Feengrotten am Köditzbach sind im einstigen Alaunschieferbergwerk „Jeremias Glück“ entstanden. Sie stehen als die farbenreichsten Schaugrotten der Welt im Guinnessbuch der Rekorde – darunter über 100 Brauntöne.

Etwa ebenso viele Grüntöne hat die Wanderung durch den höhenreichen Wald rund um das Wittmanngereuther Tal am Siechenbach. Parken kann man an der Wittmannsgereuther Straße, am nahen Spitzberg (412m). Wir wandern gegen den Uhrzeigersinn. Es geht nach Verlassen des Siechenbachufers bergan, durch den Wald zum Moritzberg zur Aussicht Tannenwand mit Saaletalblick. Hier herum erreichen wir mit 600m auch den höchsten Punkt der Runde.

Nächste Abwechslung kommt bei einem Waldhotel mit der Stollenquelle und dem Mundloch des Hopfgartenstollens. Südlich ist Wittmannsgereuth. Wir folgen dem Siechenbach ins Wittmanngereuther Tal, die Straße begleitend. Dann machen wir eine Südschleife zwischen dem Vorderen- und Hinteren Breiteberg in Richtung Arnsgereuth, das wir auch nicht bewandern, sondern zuvor die B281 queren ums ins Arnsgereuther Tal zu gelangen, durch das der Köditzbach fließt, abwärts und wir mit, auf dem Walderlebnispfad (grünes Quadrat auf weißem Grund), der an den Feengrotten seinen Ausgangsort hat, als 2,5km Runde mit 16 Stationen ausgestattet ist.

Vom dem biegen wir in den Revolutionsweg, auf dem wir zu den Saalfelder Feengrotten kommen, die verschiedene Erlebnisbereiche haben, in die man sich entführen lasse sollte (Eintritt). Besonders schön ist der Märchendom mit bis zu 300 Jahre alten Tropfsteinen. In den Feengrotten ist es zwischen 8 und 10 Grad, bei einer Luftfeuchte von rund 98%.

Durch einen Teil von Garnsdorf, über das Lärchenhölzchen und die Spitzberghütte gelangen wir, fasziniert von der Vielfalt unserer Untererde, an den Ausgangsort zurück. Jetzt fällt uns auch wieder ein, wo wir das mit dem Alaun schon mal im Gebrauch hatten, als Rasierstift, der kleine Schnitzer im Gesicht heilen hilft, da er blutstillend wirkt.

Bildnachweis: Von Ansgar Koreng [CC BY 3.0 (DE)] via Wikimedia Commons

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