Rundtour von Nankendorf durchs Wiesenttal zur Burg Waischenfeld


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 13 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 13 Min.
Höhenmeter ca. ↑362m  ↓362m
Kein Wegzeichen hinterlegt

25km südlich von Bayreuth liegt Nankendorf im Wiesenttal. Nakendorf ist ein Stadtteil von Waischenfeld, die in der Südkurve unserer heutigen Wanderung liegt, mit der Burg Waischenfeld. Wir werden im Naturpark Fränkische Schweiz Aussichten, schattige Bäume, beackerte Felder und ruhende Wiesen genießen.

Start in Nankendorf ist auf einem Parkplatz an der Straße Aalkorb, wir wenden uns der Wiesent zu und der dortigen Aue. Zwischen einer Bäckerei und einer Brauerei hindurch gelangen wir auf die Hauptstraße durch das Pfarrdorf. Wenn unser Blick bei der Wiesentüberquerung auf einen langgestreckten, zweigeschossigen Massivbau mit Walmdach fällt, ist das die ehemalige Getreidemühle aus der Zeit um 1800.

Unsere Wanderung folgt der Wiesent durch ihr Tal, vorbei an einem Brückchen und der Hirschsprungmarter sowie durch den vorgelagerten Ortsteil Schlösslein. Wir kommen am Fallbrunnenbad vorbei, folgen der Fischergasse, sehen die Geißelkapelle aus der Zeit um 1800. An der Wiesent in Waischenfeld ist der Kunigundenbrunnen. Wir schwenken auf den Promenadenweg. Nahe der Mündung des Zeubachs halten wir uns links. Die ersten rund 3,5km sind wir im Wiesenttal unterwegs und folgen nun dem Zeubach. Links ist ein Fraunhofer Forschungscampus.

Die Straße Buchberg führt uns hinauf ins Grüne, wo wir Aussichten genießen können an den Punkten: Hohe Warte, Zanklstoana Ruh und Freistein. Dann kommen wir an einem Abstecher zur Hubertusgrotte vorbei, bevor wir wieder im Tal an der Wiesent sind, jetzt entlang der Straße Vorstadt, die uns dorthin bringt, wo wir eben noch dem Zeubach folgend abgebogen sind. Wir queren die Wiesent und kommen zum fast versteckt sich erhebenden Parapluie, wo sich eine kleine Rast anbietet. 6km haben wir etwa geschafft bis dahin.

Wir umrunden den Friedhof auf dem Weg zur Burg Waischenfeld. Dabei sehen wir die Friedhofskapelle am Schlossberg aus dem Jahr 1697. Die Burg Waischenfeld stammt vermutlich im Kern aus dem 11. Jahrhundert. Der Westteil ist ins 16. Jahrhundert datiert, der Ostteil ins 18. Die Umfassungsmauer und die Türme der sogenannten Oberen Burg sind mittelalterlich.

Das Wahrzeichen ist der 13m hohe Turm auf dem Kalksteinfelsen, der Steinerner Beutel genannt wird. Zwischen Burg und Wiesent ist die Pfarrkirche St. Johannes der Täufer, die aus einer Burgkapelle hervorgegangen ist und deren Bau auf das 16. Jahrhundert zurückgeht. Wir gehen eine kleine Aussichtsrunde um den Steinernen Beutel und durch Feldflure nach Gutenbiegen an die Wiesent. Jetzt geht es noch einmal aufwärts, mit Wald, Feld und Wiesen, wo wir nach rund 10km bei etwa 470m den höchsten Punkt erreichen und die Wanderung die letzten 3km abwärts auslaufen lassen können.

Bildnachweis: Von G. Zapf [CC BY 3.0] via Wikimedia Commons

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