Drei-Burgen-Wanderung im Wiesenttal: Burg Rabenstein, Burg Waischenfeld und Burg Rabeneck


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 13 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 28 Min.
Höhenmeter ca. ↑400m  ↓400m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Eine leichte Wanderung im Herzen der Fränkischen Schweiz mit einer ganzen Reihe Sehenswürdigkeiten: ideal für einen Tagesausflug, den man mit einer zünftigen fränkischen Brotzeit krönen kann.

Wir starten die Tour an Burg Rabenstein, die man über die Straße von Kirchahorn nach Behringersmühle erreicht. Burg Rabenstein wurde im 12. Jahrhundert errichtet, ist in ihrer heutigen Substanz aber im Wesentlichen im 17. und 18. Jahrhundert entstanden. Heute wird Burg Rabenstein u.a. gastronomisch genutzt. Biergarten und Gutsschenke sind beliebte Ziele für Wanderer.

Von Burg Rabenstein aus wandern wir in nördliche Richtung auf das Dorf Langenloh zu und halten uns vor dem Ort links zum Wiesenttal. Das Wiesenttal erreichen wir bei Waischenfeld. Wir folgen der Wiesent bis zur Brücke hinter dem Kunigundenbrunnen und passieren hier die Wiesent.

Nun geht es zur Ruine der Burg Waischenfeld. Burg Waischenfeld stammt vermutlich aus dem 11. Jahrhundert und wurde 1553 niedergebrannt. Das noch heute erhaltene Oberamtsschloss wurde 1754-56 neu gebaut. In den 1980er Jahren wurde Burg Waischenfeld wieder auf Vordermann gebracht. Der 13m hohe romanische Turm, Steinerner Beutel genannt, ist das Wahrzeichen der Stadt Waischenfeld.

Von unserem Abstecher zur Burgruine gehen wir den Weg wieder zurück bis zur Hammermühle im Wiesenttal, halten uns hier geradeaus und folgen dem Wiesenttal abwärts. Man passiert die Pulvermühle und später den Zeltplatz Waldesruh und kommt dann zur Burg Rabeneck, die auf einem Bergsporn hoch über dem Wiesenttal steht.

Burg Rabeneck wurde vermutlich im 13. Jahrhundert errichtet. Die meisten noch erhaltenen Bauten entstanden aber erst nach 1525, als Burg Rabeneck zerstört worden war. Gut erhalten haben sich die Bauten in der Hauptburg, die in der Südwestecke einen dreigeschossige Wohnbau, im Norden einen hohen, viergeschossigen Trakt mit Satteldach umfassen. Intakt ist auch, dank der Erneuerungen von 1733-1737, die Burgkapelle auf dem Felsabsatz.

Von Burg Rabeneck wandern wir nun in östliche Richtung nach Schönhof und biegen hier hinter dem Bolzplatz rechts ab. Vorbei an Gut Schönhof spazieren wir nach Eichenbirkig und dann weiter in Südrichtung vorbei am kleinen Ziegelweiher nach Oberailsfeld. Hier trifft man auf die katholische Pfarrkirche St. Burkhard, die 1769-70 im Barockstil erbaut wurde, und das Brauerei-Gasthaus Held-Bräu – gut für eine Zwischenrast. Von Oberailsfeld wandern wir dann wieder zurück zur Burg Rabenstein.

Bildnachweis: Von Sven-121 [CC0], via Wikimedia Commons

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