Rundtour vom Elbufer zum Felsentor im Uttewalder Grund


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 8 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 59 Min.
Höhenmeter ca. ↑237m  ↓237m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Stadt Wehlen breitet sich links und rechts der Elbe aus. Linkselbisch liegt der Stadtteil Pötzscha, per Fähre zu erreichen. Wir starten auf dem Parkplatz Elbufer und werden in der Stadt Wehlen einige Baudenkmäler vorfinden. Über 700 Jahre hat diese kleine Elbperle zwischen dem Elbetal und den bewaldeten Hängen der Sächsischen Schweiz in den Mauern.

Unsere Wanderung bringt uns via Basteiweg auf den Schlossberg. Hier erhebt sich die Burg Wehlen, deren Geschichte um das Jahr 1200 beginnt. Sei steht auf einem Geländesporn, rund 25m hoch über der Elbe. Der meißnische Markgraf Heinrich der Erlauchte bekam sie 1245 vom böhmischen König Ottokar I. geschenkt. Seit 1547 wurde die Burg Wehlen nicht mehr bewohnt und sein damaliger Besitzer gab die Reste an die Städte Hohnstein und Neustadt. Erhalten konnten sich lediglich Mauerreste, ein Keller und ein „Trommel“ genannter Rundturm (privat).

Wir wandern stetig bergan in den Wehlener Grund, durch den der Grundbach fließt, den wir bei einem Denkmal queren, und ihm weiter folgen, jetzt durch den Zscherregrund. Beim Freundschaftsstein biegen wir auf den Weg Uttewalder Grund, mit weiterhin Wald und Felshängen. Westlich erhebt sich der Bergfalkenturm.

Der Uttewalder Grund zeigt sich als schattige Schlucht, üppig mit Moosen und Farnen begrünt. Nach knapp 2,4km sind wir am schmucken Gasthaus Waldidylle, dessen Geschichte auf das Jahr 1790 zurückgeht. Hier kann man sächsische Küche genießen.

Wir wandern nach einer Rast weiter über den Weg Schleifgrund. Dort, wo die Felsen immer näher an einen heranrücken, hat sich oben ein Brocken niedergelassen, der das Uttewalder Felsentor bildet, da heißt es Kopf einziehen. Nordwestlich grenzt das Örtchen Uttewalde an.

Die Wanderung führt auf den Bruno-Barthel-Weg. Bruno Barthel (1885-1956) aus Lohmen, war ein sächsischer Mundartdichter und Heimatforscher sowie Sohn eines Steinbrechers. Dem Leben und Arbeiten der Steinbrecher im Elbsandsteingebirge hat er ein Buch gewidmet.

Wir biegen in den Brückwaldweg, gelangen via Müllersteig in den Kohlgrund und zur Versteckten Spitze. Dann wandern wir wieder aufwärts durch den felsflankierten Höllengrund und sind nach gesamt etwa 5,35km bei 309m auf dem höchsten Punkt.

Über den Schanzenweg kommen wir zum Aussichtspunkt Schwarzberg und nähern uns der Elbe. Der Weg Schwarzberggrund bringt uns zur Mennickestraße und nach Stadt Wehlen zurück mit der ortsbildprägenden evangelischen Kirche (1883).

Bildnachweis: Von SchiDD [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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