Rundtour vom Bürgersee zur Bockwindmühle Storkow (Penkun)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 9 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 55 Min.
Höhenmeter ca. ↑61m  ↓61m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Ausgangspunkt der Wanderung durch diesen Teil des Landkreises Vorpommern-Greifswald ist Penkun, eine Landstadt in Mecklenburg-Vorpommern, zu der der Ortsteil Storkow gehört, nicht zu verwechseln mit dem Markt Storkow. Wir erkunden die Penkuner Seenlandschaft mit den Bürgerseen. Östlich grenzt Polen an, nördlich kommt die A11 vorbei.

Start ist am Ende der Straße Büschbrück zwischen zweien von vier Wasserflächen mit dem Namen Bürgersee, die Penkun umgeben. Westlich finden sich noch der kleine Lankesee und der größere Schlosssee, beim Schlosshof mit Schlosspark. Da könnte man dann am Ende der kleinen Runde verweilen.

Unsere Wanderung führt uns durch offene Landschaft mit Wiesen gen Osten, der nordöstlichste Bürgersee liegt links von uns, rechts streifen wir eine Halde. Wir queren die B113 und kommen zur Bockwindmühle am Mühlenweg, die zu Storkow gehört. 

Die Bockwindmühle Storkow gilt als die größte ihrer Art in Deutschland gilt. Nach einen Brand 1902 wurde sie wieder aufgebaut. Das Besondere an einer Bockwindmühle ist, dass sie auf einem Pfahl steht, dem sogenannten Hausbaum. Der Pfahl ist in einem Stützgestell, dem Bock. Das Ganze wird mittels Außenbalken in Windrichtung gedreht, was bei wechselnden Winden eher als beschwerlich einzuordnen ist. Das kann man sich gut vorstellen, wenn man davor steht.

Wir biegen zweimal links ein und gelangen nach Storkow über die Straße Petersilienberg. Im Örtchen steht die evangelische Dorfkirche Storkow aus dem frühen 14. Jahrhundert, von einem Friedhof umgeben. Das Schiff besteht aus offenem Bruchstein, wir sehen am Turmunterbau Fachwerk und einen oben holzverschalten Turm.

Auf dem Rückweg nach Penkun erstreckt sich der Bürgersee links von uns. Nach Beendigung der Runde empfiehlt sich ein Besuch des Schlosses Penkun, das auf die Ersterwähnung einer Burg im Jahr 1190 zurückgeht. Diese wurde von den Greifenherzögen im 13. Jahrhundert als Grenzburg Pommerns zur Markt Brandenburg erweitert. 1486 war die Anlage als Schloss ausgebaut. Das Schloss Penkun gilt als eines der ältesten und größten erhaltenen Schlösser Vorpommerns und kann besichtigt werden. 

Bildnachweis: Von Werner Buzan [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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