Rundtour Meurasteine und Assberg-Hasenleite


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 10 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 42 Min.
Höhenmeter ca. ↑306m  ↓306m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Assberg-Hasenleite ist ein Naturschutzgebiet im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt und umfasst rund 581ha Fläche. Im geschützten Gebiet sind Bergkuppen von über 700m, die das Schiefergebirge überragen sowie der Brandisgrund als ein charakteristisches Tal. Geschützt ist der Mischwaldbestand, die Bergwiesen und die Bachtäler, die zusammen den Lebensraum für besondere Arten-Gesellschaften bilden. Das Gebiet erstreckt sich südlich und südwestlich von Meura, an dessen Rand wir starten.

Westlich von Meura ist die Talsperre Leibis-Lichte ein Ausflugsziel. Unser Startort auf 525m ist zwischen einem Talsperrenzufluss und dem Meuraberg (675m), an der L2654 (Schneideweg) und wir wandern absteigend an die zufließende Schlage.

Dort treffen wir auf das geologischen Flächennaturdenkmal der Meurasteine, die zu den schönsten Felsengruppen Thüringens gezählt werden. Die Meurasteine zeigen sich als dreifach gestaffelte Mauer auf einem felsigen Rücken und ragen ein Stück ins Schlagetal. Die zerklüftete Felspartie kommt auf gut 500 Mio. Jahre und besteht aus Quarziten. Ein wenig kraxeln kann man hier, über in Felsen gehauene Stufen. Auch eine Schutzhütte „schwebt“ dort. Von oben schweift der Blick über das Panorama.

Vom Blick losgeeist wandern wir ein Stück mit der Schlage deren Quelle entgegen, queren sie und den Schneideweg und sind im Naturschutzgebiet Assberg-Hasenleite. Es geht aufwärts. Nach rund 5,1km sind wir bei 723m am höchsten Punkt der Runde und wandern weiter gen Osten. Nach etwa 6,1km machen wir die Wende gen Westen und wandern weiter durch den Mischwald, in dem sich Raufußhühner, eine Fasanenart, wohl fühlen sollen.

Nach rund 9,7km streifen wir Meura und könnten einen Abstecher ins Dorf machen, in dem eine Kirche im Bauernbarock (1731) zu finden ist. Ein Aushängeschild ist das Haflingergestüt Meura, Europas größtes Haflingergestüt, wo über 350 Pferde gezüchtet werden, die ringsherum weiden. Als staatlich anerkannter Haflingerzuchtbetrieb der DDR wurde es 1969 gegründet, wurde volkseigen und ab 1993 übernahm die Familie des bereits damals Leitenden den Betrieb. Man kann hier auch Ferien machen oder Stutenmilchprodukte im Hofladen erwerben oder sich in der Cafeteria Frischgebackenes schmecken lassen.

Bildnachweis: Von Riki1979 [Public domain] via Wikimedia Commons

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