Rundtour in der Hölle (Höllbachtal) bei Rettenbach


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Länge: 13.6km
Gehzeit: 03:18h
Anspruch: leicht
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Viel Abwechslung verspricht diese Runde mit zwei Stauseen und der Hölle. Gemeint ist das Naturschutzgebiet Hölle am Höllbach und die Stauseen (Angelseen) am Weg sind der Stausee Rettenbach und der Stausee Postfelden. Die Gemeinde Rettenbach ist die südlichste im Oberpfälzer Landkreis Cham.

Start der Runde im Uhrzeigersinn ist an der Bachstraße in Rettenbach und wir sind von Feldflur umgeben. Entlang der Bachstraße, durch Wiesen, Feld, ein Wäldchen, kreuzen wir die St2164 und kommen durch Postfelden. Südlich des Ortskerns sind Lösmühle und der Stausee Postfelden. Durch Postfelden kommt der Höllbach, den wir queren. 

Der Höllbach heißt im späteren Verlauf Wiesent und mündet nach 25km Lauf zwischen Wörth an der Donau und Niederachdorf in die Donau. Durch Lösmühle mit Rastmöglichkeit, wir könnten einen Abstecher zum Stausee Postfelden machen, und durch abwechslungsvolle Landschaft gelangen wir erneut über den Höllbach und ins 1950 ausgewiesene Naturschutzgebiet Hölle.

Das Naturschutzgebiet Hölle zeigt sich mit mäanderndem Bachlauf und sehr vielen Felsen, als habe ein Riesenbaby nicht aufgeräumt. Die Hölle umfasst einen rund 600m langen Abschnitt des Höllbachs und misst aufgerundet gesamt 19ha. Die Hölle gehört zum FFH-Gebiet Bachtäler im Falkensteiner Vorwald und ist Teil eines Natura-2000-Gebiets. Nicht verwunderlich, dass es auch als Wandertal sehr beliebt ist. Ein Rundweg folgt dem natürlichen Höllbachlauf, mit den mächtigen Gneis- und Granitblöcken, die während der letzten Eiszeit verwitterten und ein Blockmeer bilden, das als Geotop gelistet ist. Im Naturschutzgebiet findet sich ein hübscher Lindenbestand.

Wenn wir es hinter uns lassen, empfängt uns erneut offene Landschaft und wir erreichen nach ca. 7km Ruderszell, queren anschließend die St2146, wandern durch Wald und oberhalb 600m ein kleines Weilchen. Dann geht es hinab an den Arracher Bach, in der Nähe ist Holzmühle. Arracher Bach, so heißt der Höllbach, bevor er Rettenbach erreicht (und ab Heilsfeld bis zur Mündung in die Donau ist der Name dann Wiesent). Der Wanderweg 152 ist nun unser Leitfaden, neben dem Arracher Bach. Alsbald kommen wir in den Bereich des Stausees Rettenbach und dort durch den Wald Wolfsengen. 

Via Hochstraße erreichen wir Rettenbach, in dem die Kirche St. Laurentius (17./18. Jh.) geweiht ist. Wir umrunden den westlichen Arm des Stausees Rettenbach, mit Abstand und durch Wohnbebauung und sind alsbald am Ausgangsort.

Bildnachweis: Von Hermann.pilz [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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ivw