Rundtour durch Witthausbusch und Ruhrauen zum Kloster Saarn


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 8 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 51 Min.
Höhenmeter ca. ↑161m  ↓161m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Wir wandern durch die Gefilde von Mülheim an der Ruhr und zwar in dessen südlichen Bereich, mit viel Natur am Kahlenbergwald, zum Witthausbusch, dem Volkspark von Mülheim, mit den beiden Parks, der Arche Tiergehege mit Kleintierzoo und dem Arche Wildgatter.

Es geht hinunter über die Ruhr via Mendener Brücke, durch das Flora-Fauna-Habitat der Saarn-Mendener-Ruhraue, mit einem Besuch des Klosters Saarn, das um 1214 durch den Zisterzienserorden gegründet wurde. Wir starten am Parkplatz zwischen Bismarckstraße und dem Ufer der Ruhr mit seinem Leinpfad.

Es geht zum Ruhrtalblick, dann durchs Grüne des Kahlenbergswald. Ziel ist der größte Volkspark von Mülheim a.d. Ruhr, der Witthausbusch, der ab 1900 als Park angelegt wurde. Hier sind Liege- und Spielwiesen, Denkmäler und die beiden Tiergehege. Ersteres beherbergt einen Kleintierzoo und das zweite ein Wildgatter mit Damwild und Mufflons beispielsweise.

Bei Lohbeckskamp und dem Lohbach gehen wir auf die Untere Saarlandstraße und über die Mendener Brücke, die die Ruhr überspannt. Dort blicken wir auf den Ruhrstrand, sehen vielleicht ein Schiffchen der Weißen Flotte, und biegen links auf den Weg Am Damm ein. Wir sind damit im Schutzgebiet der Saarn-Mendener-Ruhraue, es begleitet die Ruhr etwa über 3,5km Länge.

Eine abwechslungsreiche Naturlandschaft begleitet uns und wir kommen über den Mühlbach und den Saarner Damm zum Kloster Saarn mit Mühlenteich. Bereits im 13. Jahrhundert gegründet hatte Kloster Saarn bis zur Säkularisation 1808 Bestand. Nach umfangreichen Sanierungen zwischen 1979 und 1989 teilt sich die Anlage in drei Bereiche, einem Wohnbereich für ältere Menschen, einer Begegnungsstätte mit Kulturprogramm nebst Klostermuseum in den Kellergewölben, und einen kirchlichen Bereich mit der Klosterkirche.

Im einfachen Saalbau der Klosterkirche sind Wandmalereien erhalten. Der westliche Teil stammt noch aus der Gründungszeit des Klosters. Sehr sehenswert sind auch die spätgotische Pietà, ein Gabelkreuz (1400) sowie die Kirchenbänke mit Schnitzereien. Im Hof wurde 2010 ein Klostergarten auch mit einem Kräutergarten sowie den Gartenhelfern, den Bienen, angelegt. Das Klostercafé Saarn lädt zum Verweilen ein.

Wir gehen den Saarner Damm, kreuzen die Straße Klostermarkt (B1), begegnen Kleingärten, erneut dem Mühlenbach in der Saarn-Mendener-Ruhraue sowie dem Gewässer „Die Anger“ an der Ruhr. Dann wandern wir durch das Schutzgebiet entlang dem Kahlenbergweg, rechts die Ruhr, links der Schutzgraben. Über das Kahlenbergwehr queren wir die Ruhr. Nördlich liegt das Schutzgebiet Ruhrinsel. Wir gehen zum Ausgangsort der Wanderung zurück.

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