Ab Stromberg am Guldenbach im Hunsrück führt diese Rundwanderung durch den nordöstlichen Teil des Naturparks Soonwald-Nahe, der umrahmt wird von Nahe, Rhein und Mosel. Wald, Wiesen, Wasser und Geschichte wollen erwandert werden! Hier waren nachweislich schon um 500 v. Chr. Menschen unterwegs. Burgen haben sie dort auch hinterlassen.
Stromberg im Landkreis Bad Kreuznach liegt am südöstlichen Rand des Hunsrücks und am Guldenbach. Dort starten wir auf dem Gerbereiparkplatz. Nahe dem ist das Heimatmuseum Stromberg in einer früheren Apotheke und in der Denkmalzone Stadtkern mit historischer Bausubstanz ab dem 18. Jahrhundert. Die Stromburg bildet eine weitere Denkmalzone und ist auf dem Schlossberg östlich von hier. Auf der Burg, mit Ersterwähnung im 11. Jahrhundert, kochte bis 2019 der bekannte Sternekoch Johann Lafer. Um noch eine Burg zu nennen: Nördlich ist die Burgruine auf dem Pfarrköpfchen (11./12. Jh.).
Wir kommen über den Guldenbach zur Kirche St. Jakobus von 1863. Kurz nach dem Bahnübergang böte sich die Gelegenheit, die 3. Burg anzusehen, wenngleich sie privat, baufällig und nicht näher zu betrachten ist. Die Burg Gollenfels in der Gemarkung Dörrebach geht auf die Zeit um 1100 zurück und entstand vermutlich auf römischen Festungsresten.
Unsere Route folgt dem Neupfälzer Weg, links wäre das Panoramabad, bis in eine schmale Kurve, wo sich die Runde öffnet und wir uns nach dem Rastplatz den ersten Weg nach rechts einbiegen. Wald, Wiesen, lockere Bebauung, L240, L242 werden passiert und wir streifen den Weinbergerhof. Auf und ab durch den Mischwald erreichen wir den Schlossgrundsee, der auch wenig schmeichelhaft Seibersbacher Schlammweiher genannt wird. Die nächste Burgruine wartet bereits, per möglichem Abstecher. Es ist die nicht näher erforschte Ruine Suitbertstein (15./16. Jh.), wo sich Reste eines Wohnturms durch die Vegetation behaupten wollen.
Dörrebach wird erreicht, wo wir nur südlich durch den Wohnort kommen, außerhalb den Hof Lehnmühle passieren, ein Stück durch das Lehnbachtal wandern und uns Neupfalz nähern. In dem Ort (Abstecher) ist das Walderlebniszentrum Soonwald (Öffnungszeiten) als waldpädagogische Bildungseinrichtung des Forstamtes Soonwald zu finden. Wir queren die L240 und wandern auf geradem Weg ansteigend durch den Wald. Halten uns an einer Wegkreuzung links. Es kann sein, dass MTBler auf dem nahe gespurten Wild-Hog-Trail unterwegs sind und an einer Stelle kreuzt der Trail. Also: „Uffbasse!“ Auf den letzten rund 2km federn wir abwärts nach Stromberg.
Bildnachweis: Von Kallewirsch [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons
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