Runde von der Grummer Seenplatte zum Tippelsberg (Bochum)


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 7 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 31 Min.
Höhenmeter ca. ↑100m  ↓100m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Riemke ist ein Stadtteil von Bochum im Stadtbezirk Mitte. Wir werden auf der Wanderung dem Namen Constantin begegnen. Das liegt an der Zeche Constantin, eigentlich Zeche Vereinigte Constantin der Große. 1857 bis 1967 wurde in mehreren Grubenfeldern Steinkohle in Bochum und Herne abgebaut – zum Beispiel auch östlich unseres Wegs.

Unsere Tour bietet einige Abwechslung durch die Grummer Teiche (auch Grummer Seenplatte genannt), die sich wie Perlen an der Schnur aufreihen, bevor wir auf den Tippelsberg kommen, der 150m hoch, ein Ausläufer des Ardeygebirges ist und aufgeschüttet wurde.

Riemke im Norden von Bochum grenzt an die Stadt Herne und wir starten unsere Runde an der Herner Straße am Haltepunkt Zeche Constantin. Wir gehen Knochen-Karl begrüßen. Sein Abbild steht in einer Grünanlage (Hofstede), Ecke Herner Straße/Vierhausstraße. Die Skulptur (1937) gedenkt der Bergleute, die zu Zeiten des Ersten Weltkriegs umgekommen sind. Das betraf 23% der Belegschaft der Zeche Constantin. Der Hauer Karl Mieling (1908-1991), Spitzname Knochen-Karl, stand Modell für die Bronze – das sind mal ein paar Bergmannshände!

Wir sind in niederen Lagen unterwegs durch die Grummer Seenplatte und begegnen durch den grünen Streifen aufgereihten Teichen. Als erstes den Tipulusteich, gleich nebenan ist der Mühlenteich. Nun ein wenig auf Abstand, wir überqueren die Bergstraße, kommt der Constantinteich und nach der Tenthoffstraße der Kaiserauenteich. Der hält quasi Händchen mit dem Grumbeckteich. Würden wir jetzt weiter gen Osten gehen, kämen noch drei Teiche. Wir passieren den Weg am Krötterberg und halten uns links.

Jetzt kommen wir an der Werkstatt Constantin vorbei, einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung. Wir kreuzen die Hiltroper Straße und rechterhand im Gelände ist ein Standort der einstigen Zeche Constantin mit Schachtanlage 6/7. Wir gewinnen an Höhe und kommen durch die Natur auf den Tippelsberg, einer sichtbaren Landmarke, etwa 40m über dem Niveau der Umgebung. Die Anhöhe wurde durch Bau- und Bodenschutt angehäuft. Zuvor hatte der Hügel durch Bergsenkung an Höhe verloren. Wir genießen den Ausblick vom gestalteten Gipfel mit großem Kreuz.

Nach Auf kommt Ab und das bringt uns zwischen A 43 und einer Kleingärtneranlage vorbei nach Riemke zurück. Beisingstraße, Am Hausacker, Auf der Markscheide heißen die Straßen. Der Blick fällt auf die St. Franziskus Kirche aus dem Jahr 1892 im Stil der Neugotik. Unser Weg führt uns parallel durch die Straße Am Wiedelskamp, über die Tippelsberger Straße Richtung Sportstätten und Kleingartenverein Osterbecke sowie über die Hiltroper Straße zum Ausgangsort.

Bildnachweis: Von Frank Vincentz [GFDL] via Wikimedia Commons

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