Rund ums Deutsche Bergbaumuseum durchs Herz von Bochum


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 4 km
Gehzeit o. Pause: 55 Min.
Höchster Punkt: 122 m
Tiefster Punkt: 74 m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Einmal im Karree erleben wir heute einen kleinen Teil der Stadt („wo die Sonne verstaubt“), der Herbert Grönemeyer seine Hymne aufgedrückt hat: Bochum, die Stadt im Zentrum des Ruhrgebiets. Wir werden auf unserer Tour den Stadtpark im englischen Stil erkunden, kommen am Tierpark vorbei sowie durch die Schmechtingwiesen.

Bochum, „… vor Arbeit ganz grau“: da wollen wir anfangen, nämlich unter Tage im Deutschen Bergbaumuseum, wo man 20m unter der Erde ein Besucherbergwerk bietet. Da das Museum seit 2017 umgebaut wird, sollte man sich vorher wegen Führungen etc. erkundigen. Etwa 850m der Strecke durch das „Grubengold“ sind begehbar und neu ist ein Förderkorbsimulator.

Die Geschichte des Deutschen Bergbaumuseums in Bochum begann bereits in den 1860ern mit Schaustücken für den Bergschulunterricht. Heute ist das Deutsche Bergbaumuseum das größte Bergbaumuseum der Welt und mit über 350.000 Besuchern eines der am meisten genutzten Museen in Deutschland.

Das ganze wuchs auf eine Ausstellungsfläche von 12.000m² und man sollte auch unbedingt auf den Förderturm, der 1973 von der Zeche Germania in Dortmund-Marten hierher versetzt wurde. Der Turm ist 71,4m hoch und seine Plattform ist auf 62m mit herrlichem Ruhrgebietsblick und über die Stadt, die sich „ohne Schminke“ liebt. Die Seilscheiben haben übrigens einen Durchmesser von 8m.

Schillerstraße und Schillerplatz liegen auf unserer Richtung gen Osten. Wir kommen in die Nähe des Kunstmuseums Bochum, überqueren die Bergstraße und stehen im Stadtpark Bochum, dem ältesten Landschaftsgarten im Ruhrgebiet, der 1876 im Stil eines englischen Gartens angelegt wurde.

Besonders hübsch ist im Stadtpark unter anderem der Gondelteich und der Rosengarten, man trifft auf stahlharte Skulpturen und federweiche Enten. Blumenrabatte lassen den Stadtpark jahreszeitlich im neuen Gewand leuchten, Grönemeyer sing von der „Blume im Revier“, und im Sommer lockt der Wasserspielplatz.

Für uns geht es erstmal hinauf auf den Bismarckturm. Der 33m hohe Turm auf einer Anhöhe im Stadtpark ist aus Ruhrsandstein aus Dortmund-Hohensyburg. Die Feuerschale, einst ganz oben auf dem Turm eingesetzt, steht heute daneben. 149 Stufen bringen einen hinauf, mit Blick bis Gelsenkirchen und Essen.

An den Stadtpark grenzt östlich der Tierpark mit Fossilium. Rund 3.900 gezählte Tiere leben im Tierpark, zu Lande, zu Wasser und durch die Luft, vom Anemonenfisch, über Erdmännchen, Flamingos und Pinguine bis zum Tigerpython.

Wir umrunden noch den Gondelteich und machen einen Stopp im Milchhäuschen zu einem Kaffee. Durch die Herder Allee gehen wir zur Grünanlage Schmechtingwiesen mit Kinderspielplatz und Freiflächen. Durch die Wielandstraße gehen wir zum Deutschen Bergbaumuseum zurück … „tief im Westen“.

Bildnachweis: Von Christian Nawrot [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

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