Runde von Copitz nach Posta entlang der Elbe (Pirna)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 5 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 10 Min.
Höhenmeter ca. ↑111m  ↓111m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Pirna nennt sich auch das „Tor zur Sächsischen Schweiz“ und trägt im Untertitel: Sandstein voller Leben. Wir wandern heute nördlich der Elbe von Copitz nach Posta über den Amalie-Dietrich-Weg durch die Aue an der Elbe, nach Posta und zurück über den aussichtsreichen Burglehnpfad, etwas erhöht vom Elbeufer. Vom Burglehnpfad aus haben wir immer wieder hübsche Ansichten auf die Altstadt von Pirna mit der spätgotischen evangelisch-lutherischen Stadtkirche St. Marien (Anfang 16. Jh.) und dem Schloss Sonnenstein, das als Burg-Festung erstmals 1269 genannt wurde.

Pirna, 1233 erstmalig urkundlich erwähnt, liegt im Dresdner Elbtal, mit dessen Weinbergen und den Elbsandsteinmassiven des Nationalparks Sächsische Schweiz. Von Pirna schipperten Sandsteinblöcke in alle Welt, woraus weltbekannte Bauwerke entstanden wie beispielsweise die Dresdner Frauenkirche.

Start der Wanderung ist Copitz, seit 1923 rechtselbischer Stadtteil von Pirna, wo wir nahe einem Discounter parken, den wir über die Rudolf-Renner-Straße erreichen. Wir passieren ein Gleis und queren die Hauptstraße, die in ihrem weiteren Verlauf gen Süden über die 1875 gebaute Stadtbrücke auf die Elbe leitet. Der Amalie-Dietrich-Weg führt durch die Aue in östliche Richtung. Die in Sachsen (Siebenlehn) geborene Amalie Dietrich (1821-1891) war eine bedeutende deutsche Natur- und Australienforscherin.

Doch warum in die Ferne schweifen? Wir stoßen beim Steg des SV Pirna auf die Postaer Straße, treffen den Kratzbach, biegen in die Oberpostaer Straße, spazieren weiter entlang dem Sträßchen Niederposta und wollen einen ersten Überblick, mit einem Abstecher zu einem Aussichtspunkt. Hatten wir an der Elbe noch eine Höhe von rund 120m, sind wir hier 30 bis 40m höher.

Wir gehen wieder zurück, kommen durch Posta, einer früheren Fischer- und Steinbrechersiedlung, zum Ehrenhain mit Aussicht von rund 166m. Der Blick schweift über das Elbetal. Auch auf dem weiteren Burglehnpfad genießen wir immer wieder schöne Altstadtansichten von Pirna. Oberleite, Quergasse, Hauptplatz und Fährstraße bringen uns zum Ausgangsort in Copitz zurück.

Der Name Pirna übrigens, soll sich aus dem sorbischen Perno – na pernem herleiten und mit „auf dem harten Stein“ übersetzt werden können. Noch ein „Übrigens“: Die Sorben sind ein westslawisches Volk, mit Heimat in der Lausitz. In Sachsen sind es die Obersorben, in Brandenburg die Niedersorben (Wenden). Sie haben keinen eigenen Staat, aber eine eigene Sprache und Kultur sowie viele Sagen.

Bildnachweis: Kalispera Dell [CC BY 3.0], via Wikimedia Commons

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