Runde vom Eschacher Weiher zum Aussichtsturm Schwarzer Grat


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 18 km
Gehzeit o. Pause: 5 Std. 3 Min.
Höhenmeter ca. ↑704m  ↓704m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Unsere Wanderrunde liegt zwischen Kempten im Allgäu östlich von uns und Isny im Allgäu westlich. Wir werden vom Eschacher Weiher durch den Buchenberger Wald wandern, hinauf zum Schwarzen Grat mit Aussichtsturm und durch den Kürnacher Wald zurück.

Wir parken an der OA20, die Kreuzthal mit Eschach verbindet, gehen mit dem Uhrzeiger und ausreichend Verpflegung im Gepäck los. Der Eschacher Weiher im Höhenzug Adelegg im Gemeindegebiet von Buchenberg im Oberallgäu wurde vom Fürststift Kempten angelegt. Zweck war um 1677 das gestaute Wasser für den Betrieb von Mühlen zu nutzen, als Löschwasser und als Fischlieferant für die Hofküche. Karpfen und Forellen tummeln sich dort unter anderem. Wassersport ist untersagt, es darf stellenweise gebadet werden, auch ohne Hose, wofür ein FKK-Bereich vorgesehen ist.

Wenn wir den Eschacher Weiher hinter uns gelassen haben, wandern wir in westlicher Richtung durch den Wald. Der Hohenkapf (1122m) erhebt sich südlich. Wir wandern zum Raggenhorn (1.056m) mit der Wenger-Egg-Alpe, die im Sommer bewirtschaftet ist.

Aufi geht’s zum Schwarzen Grat. Der Schwarze Grat markiert mit 1.118m im voralpinen Zug der Adelegg den höchsten Berg im Landkreis Ravensburg. Das Wanderziel ist seit gut 100 Jahren beliebt und bereits 1878 gab es die erste Aussichtsmöglichkeit. Der heutige Aussichtsturm Schwarzer Grat entstand 1971. Bei klarer Sicht kann man gar bis zum 160km entfernten Feldberg im Schwarzwald schauen. Im Sommer hat der Kiosk geöffnet. Bei einer Grillstelle kann man sich selbst was braten. Wir haben an dieser Stelle etwa 7,7km Wanderung geschafft und Hunger. Hier oben kommen auch die Wanderer auf dem Schwarzen Grad Erlebnisweg vorbei, der im südlich liegenden Bolsternang startet.

Wald, eine Weide und wieder Wald sind die Wegbegleiter hinab an die Eschach, wobei wir auch einem Zuflüsschen folgen. Im Eschachtal überqueren wir die Straße und finden uns im Kürnacher Wald wieder. Dort folgen wir ein Stückchen dem Hangweg, den wir nach rund 14,3km unter den Sohlen verlassen. Wir gehen über den bewaldeten Ursersberg zum Ausgangsort zurück.

Bildnachweis: Von Richard Mayer [CC BY 3.0] via Wikimedia Commons

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