Runde vom Archäologie-Museum zum Mont Cenis und durch den Stadtgarten Herne


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 8 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 51 Min.
Höhenmeter ca. ↑114m  ↓114m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Herne liegt nördlich in der Metropole Ruhr. Bekannt ist es Vielen durch die Cranger Kirmes, das sich als größtes Volksfest in Nordrhein-Westfalen etabliert hat. Es findet im Stadtteil Crange Anfang August statt und geht vermutlich auf die Tradition eines Pferdemarktes zurück.

So eng wie auf der Kirmes (4-6 Personen pro Tag/Quadratmeter) wird es uns auf unserer musealen Runde heute mit Sicherheit nicht! Wir beginnen am U-Bahnhof Herne-Mitte, der an der U 35 von Schloss Strünkede zur Ruhr-Universität liegt.

Zielstrebig gehen wir vom Robert-Blauner-Platz in Herne-Mitte durch die Bahnhofstraße zur Museumsstraße. Die liegt gegenüber dem Europaplatz mit der evangelischen Kreuzkirche, die 1875 geweiht wurde. Sie wurde als Hallenkirche mit Emporen und aus roten Ziegelsteinen gebaut.

Dann stehen wir vor dem LWL-Museum für Archäologie. Das Museum für Archäologie zeigt rund 10.000 Funde aus 250.000 Jahren Westfalen-Geschichte. Im Außenbereich wurde auch ein Grabungscamp aufgebaut und die Besucher können sich in eine Grabungsstätte hineinfühlen. Der größte Teil des Museums liegt unter der Erde und man sollte sich ein wenig Zeit einplanen für die Menschheitsgeschichte sowie einem kurzen Halt im Museums-Café.

Wir gehen weiter durch die Altenhöferer Straße Richtung evangelisches Gemeindezentrum mit Kindergarten, Diakonie und einer Klinik sowie der katholischen Herz-Jesu-Kirche aus dem Jahr 1906 im Stil der Neogotik.

Wir durchqueren das Areal mit dem Ziel Hölkeskampring, nebst Grünstreifen. Dem folgen wir jetzt in Richtung Akademie Mont-Cenis in Herne-Sodingen. Mont Cenis ist eigentlich ein Bergmassiv in den Westalpen. In Herne-Sodingen war einst die Zeche Mont Cenis aktiv, von 1871 bis 1978. Auf dem Weg dorthin, sind wir nach rund 2,5km im Ostbachtal und folgen dem Ostbach rund 600m lang.

Auf dem einstigen Zechengelände Mont Cenis findet sich jetzt ein Energiepark und die Akademie Mont-Cenis als Fortbildungsakademie des Ministeriums des Inneren des Landes NRW. Hierher gehen nicht nur Bildungswillige des Ministeriums, es gibt auch offene Angebote. Von einer großen Besonderheit ist der gesamte Bau unter Glas mit Solarfeldern, der Architekturbegeisterte zur Besichtigung lockt. 56 Fichtenstämme stützen die Glashülle (180m x 75m). Darunter ist ein mildes Klima, stehen holzverkleidete Gebäude, umgeben von Gräsern, Kieswegen und Brunnen zum Beispiel. Wir durchstreifen das Akademie-Gelände und gehen zum Aussichtshügel Monte Cenis auf rund 77m.

Von dort aus geht es ins Wäldchen Im Uhlenbruch und in den angrenzenden Stadtgarten Herne. Kurz drauf bringt uns die Mont-Cenis-Straße zurück zum Ausgangsort, wo wir noch „Auf der Insel“ vorbeikommen und durch die Glockenstraße zur St. Bonifatius Kirche aus den 1970er Jahren. Von der Vorgängerkirche blieb ein denkmalgeschützter Turm erhalten.

Bildnachweis: Von Romaine [CC0] via Wikimedia Commons

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