Runde durchs Kalte Tal zum Waldgasthaus Armeleuteberg


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 9 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 32 Min.
Höhenmeter ca. ↑373m  ↓373m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Eine Runde südlich von Wernigerode führt uns heute ins Kalte Tal, durch das ein Bach läuft, der in den Zillierbach mündet. Der ist ein Zufluss der Holtemme und hieß bis ins 16. Jahrhundert auch Holtemme. Wir wandern erst durch Auen mit Wald und Wiesen. Dann über die Höhen wie Armeleuteberg (478m), Harburg (438m) und Scharfenstein (462m) mit scharfem Blick.

Nomen est omen, wir starten am Parkplatz am Ende der Straße Kaltes Tal und klemmen uns den Reißverschluss der Jacke bis unters Kinn. Mit dem Uhrzeiger folgen wir dem Zillierbach, bis zu der Stelle, wo ein Zufluss sich hinzugesellt und wir dann diesem folgen. Der Weg heißt noch immer Kaltes Tal. So heißen hier aber mehrere Möglichkeiten.

Bei rund 2,5km haben wir den kleinen Bach 2 x überquert und biegen dann scharf nach rechts ab, heißt auch Kaltes Tal und dieser Abschnitt führt uns gen Norden. Nach weiteren knapp 500m biegen wir erneut rechts ab, bei der Revierförsterei Salzberg. Wanderziel ist jetzt der Armeleuteberg. Beim Waldgasthaus Armeleuteberg gibt es für den „Wernigeröder Märchenweg“ einen Sonderstempel der Harzer Wandernadel.

Der Märchenweg endet am Kaiserturm auf dem Armeleuteberg. Auf der Höhe war im 17. Jahrhundert ein Hospital für die armen Leute, daher der Name. Für das Märchen heißt der 1902 eröffnete, 12m hohe, gemauerte Turm Rapunzelturm. Er wurde zu Ehren Kaiser Wilhelms II. errichtet. Man schaut auf den Nordharz, zum Brocken, sieht den Büchenberg und die Harburg. Hübsch ist auch der Blick über Wernigerode mit dem Schloss Wernigerode aus dem 12./13. Jahrhundert.

Die Wanderung führt uns via Ernst-Moritz-Arndt-Weg zur Aussicht Sängersbank mit Blick auf die Harburg. Da gehen wir jetzt hin. Von der Burganlage aus der Zeit um 1150 ist allerdings nichts mehr zu sehen. Im Bereich des Burgstalls hat eine Gastronomie wiedereröffnet. Von der Terrasse aus hat man auch einen herrlichen Blick auf Wernigerode nebst Schloss.

Ein Waldbogen bringt uns auf den Pisseckenweg, wir überlegen jetzt nicht, worauf sich die Namensgebung im Detail bezieht. Bei der Schutzhütte Scharfenstein machen wir den Abstecher hinauf zum Scharfenstein mit Aussichten. Im Anschluss geht es mit dem Astberg-Rundweg, rund um den Astberg zum Ausgangsort am Zillierbach zurück.

Bildnachweis: Von Hejkal [CC BY-SA 2.0 de] via Wikimedia Commons

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