Ronsdorfer Talsperre

Die Ronsdorfer Talsperre liegt im Waldgebiet Im Saalscheid und wurde 1898-99 durch den Talsperrenbaumeister Otto Intze errichtet. Bis 1957 diente die Ronsdorfer Talsperre der Trinkwasserversorgung der bis 1929 eigenständigen Stadt Ronsdorf. Heute ist die Ronsdorfer Talsperre vor allem ein beliebtes Naherholungsgebiet im Süden Wuppertals.

Die Ronsdorfer Talsperre staut den Saalbach, ein nur 2,5km langes Flüsschen, der einige hundert Meter oberhalb der Ronsdorfer Talsperre entspringt, die Ronsdorfer Talsperre befüllt und dann wenig später in die Gelpe mündet.

Von 2000-04 wurde die Ronsdorfer Talsperre saniert und dabei auch verkleinert. Heute hat nimmt die Ronsdorfer Talsperre bei Vollstau eine Fläche von 2,5ha ein. Aus Naturschutzgründen ist der direkte Zugang zum größten Teil des Uferbereiches der Ronsdorfer Talsperre nicht möglich, da diese im Rahmen der Sanierung eingezäunt wurde. Im Stausee lebt unter anderem der vom Aussterben bedrohte Europäische Flusskrebs. Er ist der größte europäische Krebs und wird zwischen 15 und 20 Jahre alt. Er kann bis zu 20cm groß werden und wiegt bis zu 350 Gramm.