Romantischer Mühlen- und Seenweg (Schwarze und Finstere Rot)


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 10 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 23 Min.
Höhenmeter ca. ↑229m  ↓229m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Idyllische Straße begeistert mit romantischen Ansichten und weiter, nahezu unberührter Natur. Sie ist ein Paradies für jeden Wanderliebhaber. Die Idyllische Straße bietet alles, was das Herz des Natur liebenden Wanderers höher schlagen lässt: Herrliche, dichte Wälder, weite Felder und blühenden Wildblumenwiesen. Dazu passieren wir auf unseren Wanderungen malerische kleine Ortschaften.

Es verwundert also nicht, dass die 24 Rundwanderwege entlang der Idyllischen Straße sich bei Wanderern großer Beliebtheit erfreuen. Für jeden ist etwas dabei: Kurze Strecken von nur fünf Kilometern eignen sich für angenehme Spaziergänge. Die längste Tour mit einer Strecke von 25 Kilometern hingegen ist auch für ambitionierte Wanderer eine wahre Freude. Der Romantische Mühlen- und Seenweg zählt dabei eher zu den einfachen Rundwanderungen.

Wegbeschreibung Mühlen- und Seenweg Alfdorf

Unsere Wanderung beginnt am Hagerwaldsee. Von hier aus folgen wir zunächst dem hübschen kleinen Bächlein „Finstere Rot“, bis wir zum Schadberg gelangen. Hier genießen wir eine fantastische Aussicht über die herrliche Naturlandschaft, die uns umgibt.

Weiter geht es durch den Strohhof bis nach Cronhütte, wo montags bis samstags eine Rast im schönen Terrassencafé der Holzofenbäckerei Weller & Munz möglich ist.

Nachdem wir uns den selbst gebackenen Kuchen und einen Kaffee oder ein erfrischendes Kaltgetränk haben munden lassen, setzen wir unseren Weg fort, bis wir nach etwa einem halben Kilometer die Menzlesmühle erreichen. Sie wurde umfangreich und liebevoll restauriert und ist daher ein besonderes Kleinod am Mühlenwanderweg, das wir uns nicht entgehen lassen sollten. Es bietet sich die Gelegenheit, die weitgehend erhaltene Mühleneinrichtung zu bewundern, ehe wir unseren Weg durch das Naturschutzgebiet der „Schwarzen Rot“ fortsetzen.

Der Weg führt uns an zwei weiteren sehenswerten Mühlen vorbei. Die erste ist die Heinlesmühle, welche im 12. Jahrhundert erbaut wurde und besonders durch ihr imposantes Fachwerk und die beiden Wasserräder beeindruckt.

Bei der Hummelgautsche handelt es sich um eine Sägemühle, die auch bei laufendem Betrieb besichtigt werden kann. Hierfür ist allerdings eine vorherige Anmeldung über die Gemeinde notwendig. Dank des schönen Grill- und Rastplatzes bietet die Hummelgautsche zudem eine hervorragende Gelegenheit zur ausgiebigen Rast. Die Wanderung endet am Ausgangspunkt am Hagerwaldsee. Bei schönem Wetter bietet es sich an, sich im kühlen Wasser zu erfrischen oder sich auf der Liegewiese am Uferrand niederzulassen. Einkehrmöglichkeit bietet zudem das „Gasthaus Hagerwaldsee“.

Bildnachweis: Von Schelm [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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