Riederauer Runde (Ammersee)


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 13 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 51 Min.
Höhenmeter ca. ↑137m  ↓137m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Das Örtchen Riederau schmiegt sich ans westliche Ufer des Ammersees. Am gegenüberliegenden Ufer sind das Kloster Andechs und Herrsching am Ammersee. Wir wandern eine Runde mit Ufer am Ammersee und mit Höhenlagen und herrlichem Seeblick.

Riederau ist ein Pfarrdorf im Markt Dießen am Ammersee. Wir starten am Bahnhof Riederau, wohinter sich ein Strandbad befindet. Wir queren das Gleis und biegen nach links in den Seeweg Nord. Schnurgerade folgen wir der Spur, den Ammersee rechts von uns. Dabei wandern wir durch das schattige Seeholz mit Seewiese, das unter Naturschutz steht.

Weiter gen Norden liegt Utting am Ammersee. Und wenn wir nicht abbiegen würden, kämen wir am Ufer zum Künstlerhaus Gasteiger mit Landschaftsgarten und bisweilen Ausstellungen. In der Stube des Künstlerhauses kann man sich trauen lassen.

Wir wandern also durch die Ammerseestraße und kommen durch das Künstlerdorf Holzhausen am Ammersee, ein Ortsteil von Utting. Das Prädikat beruht auf der Ansiedlung von Malern, die aus der Münchner Künstlergemeinschaft „Scholle“ stammten und dort in Sommer-Ateliers kreativ waren und feierten. Die kleine Kirche in Holzhausen hat einem romanischen Kern.

Durch die Walter-Georgi-Straße verlassen wir Holzhausen, queren die Dießener Straße, biegen in das Sträßchem Am Dexenberg und von dem gen Süden ab. Mit abwechslungsreicher Landschaft und Ausblicken wandern wir ansteigend mit Wald, Feld und Wiesen im Wechsel über die Höhe, für gut 5km, bevor es nach Erreichen von knapp 670m wieder abwärts zum Ammerseeufer geht. Dabei kommen wir in der Höhenlage durch den Weiler Hübschenried.

In Riederau wieder angelangt, sehen wir dort die Kirche St. Petrus Canisius mit großer Zwiebelhaube. Durch die Seiboldstraße kommen wir zum denkmalgeschützten Bahnhofsgebäude im Heimatstil von 1936 an der Ammerseebahn zurück.

Bildnachweis: Von Rosa-Maria Rinkl [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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