Rheinwanderung von Zündorf in den Langeler Auwald


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Nützliches und Informationen zur Tour
Länge: 14.08km
Gehzeit: 03:15h
Anspruch: leicht
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und GPX-Details

Langel lässt sich vom Rhein westlich umarmen, liegt zwischen Köln und Bonn. Wo kein Rhein ist, ist Feldflur um das rechtsrheinische Langel, ein „Veedel“ von Porz. Start der Wanderung ist das nördlich am Rhein gelegene Zündorf. Zwischen Ort und Rhein ist das Erholungsgebiet Groov, ein ehemaliger Rheinarm, der heute in zwei schmale Seen unterteilt ist. Wir notieren uns das als Ausflug nach der Rückkehr.

Nun wandern wir vom Kleingartenverein und Zündorfbad, zwischen Kleingärtnern und Friedhof, entlang der Straße Unterm Berg. Links zeigt sich hinterm Baumesgrün erhöht der Turm der Kirche St. Martin. Der romanische Bau geht auf das 12. Jahrhundert zurück. Der Saal wurde nach einem Feuer im 18. neu errichtet. Auffällig ist der schmuck gegliederte Turm.

Wir verlassen den Ort und wandern durch die Feld- und Wiesenflur, mit Blicken in die flache Rheinauenlandschaft, kommen bei der Holzweg-Querung an einer Rast mit Kreuz vorbei und wandern zwischen Langel und Lülsdorf durch die Flur an den Rhein. Dort kommen wir mit dem Schneppenweg zur Personenfähre Rheinschwan. Auf der anderen Seite wäre der Rheinpark von Wesseling mit Sport- und Spielmöglichkeiten als Abstecher denkbar.

Unser Weg schwenkt nach rechts, am Myriameterstein vorbei. Ein Myriameter entspricht 10 Kilometern. Der Rhein fließt links von uns. Wir wandern durch einen Auenwald und kommen nach Langel, dessen Ortsname sich von „Lange Au“ ableitet. Erste urkundliche Erwähnung war 965. Wir wandern den Weg Auf dem Damm und kommen zur Kreuzung mit der Frongasse, in die wir nach rechts einbiegen.

Dahinter legt sich der Langeler Auwald lang in die Landschaft. Schauen wir in den „Veedel“, sehen wir den Turm der neugotischen Kirche St. Clemens (1891). Im Kölner Raum sagt man zu Stadtteilen auch „Veedel“, was „Viertel“ meint. Entlang dem Rheinufer wandern wir durch die Aue nach Zündorf und erinnern uns an die Zündorfer Groov. „Groov“ stammt vermutlich vom gallischen Wort „grave“/„grava“ ab und das stand für Sand/Kies. Vom Ufer Zündorf legt eine Fähre nach Weiß ab.

Bildnachweis: Von Nicola [CC BY 4.0] via Wikimedia Commons

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