Rauenstein-Rundwanderung ab Kurort Rathen


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 6 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 36 Min.
Höhenmeter ca. ↑238m  ↓238m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Der Kurort Rathen an der Elbe ist bekannt durch die berühmte Bastei, rechtselbisch. Wir wollen heute die andere Seite entdecken, etwas abseits der absoluten touristischen Hochtouren und linkselbisch die Sandsteinmassive erkunden, mit dem Tafelberg Rauenstein und den fantastischen Aussichtspunkten, unter anderem zur Bastei. Was allerdings ein Grund ist, weshalb man hier doch auf etliche Wanderer stößt.

Der Kurort Rathen liegt rund 40km von Dresden entfernt, wird durch die Elbe in Oberrathen linkselbisch und das verkehrsberuhigte Unterrathen gegenüber unterteilt. Sie sind durch die umweltfreundliche und historische Gierseilfähre verbunden, die zum Antrieb die Strömung nutzt. Oberrathen kann per Auto oder Bahn erreicht werden.

Wir parken am Elbuferweg auf dem Überlaufparkplatz. Hier könnten wir uns gleich in die Eisenbahnwelten im Kurort Rathen vertiefen, auf jeden Fall mit kleinen Kindern interessant, die die Miniaturlandschaft sicher lieben werden. Da zockeln die Bähnchen durch die Eisenbahnlandschaft der Oberelbe zwischen dem tschechischen Děčín und Meissen, eine Gartenbahn im Maßstab 1:25, mit einer Gleislänge von 4,6km, etlichen Weichen, Bachläufen, wieviel Tonnen Steinmaterial wurden zu einem kleinen „Lummerland“.

Es geht aufwärts per Laasensteig zum Laasenhof mit Pension, Restaurant, einer Aussicht auf die Elbe. Die Geschichte des Hofes beginnt 1865. 1909 wurde das heutige kleine Schlösschen gebaut – mit Basteiblick.

Laasenturm und Laasensteine haben wir dann rechterhand und weiter hinauf wandern wir zum Rauenstein, wo es auch ein Berggasthaus gibt. Der Rauenstein ist ein 304m hoher Tafelberg, ist bewaldet und zeigt einige charakteristische Sandsteinwände. Aufgrund der Zerklüftung wurde der Rauenstein eher spät für Erholungssuchende erschlossen. 1885 begann man mit der Anlage des 1.745m langen Rauensteingratweges über den Kamm, wobei auch Schluchten mit Leitern und Treppen überbrückt werden mussten, wie die Lehmannschlucht, zu der wir auch kommen, ebenso wie zur Lehmannschluchthöhle.

Die felsigen Kuppen am Rauenstein sind mit Aussichtsmöglichkeiten gesprenkelt, zum: Königstein, Pfaffenstein, Lilienstein, zur Bastei, in die Lausitz, gen Böhmen, nach Pirna mit dem Schloss Sonnenstein und weitere. Weiter geht es entlang der Rauensteinspitze und dem Rauensteinturm, dann talwärts zurück an die Elbe.

Bildnachweis: Von SchiDD [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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