Priener Postkartenweg (Chiemsee)


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 4 km
Gehzeit o. Pause: 54 Min.
Höhenmeter ca. ↑54m  ↓50m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Südöstlich in der Marktgemeinde rund um den Kern von Prien am Chiemsee wurde eine Route ausgelobt, die sich Priener Postkartenweg nennt. An ihr sind 18 Sehenswürdigkeiten, die sich für ein Postkartenmotiv eignen. Unser Postkartenweg, die Hauptstrecke, nimmt davon lediglich einen Teil auf und führt uns von der Munzinger Linde über die Arbinger Straße durch Bachham.

Bei Kaltenbach überqueren wir die Prien und kommen an Leiten sowie Hoherting vorbei in Urschalling raus. Auf dem Weg geht es in Oberbegriffen um Natur, Geologie, Gott, Früchte und Essen. An der Priener Schleife liegen weitere „Postkarten“.

Die unterhaltsamen 4km mit gemäßigten Höhenmetern beginnen westlich von Prien an der b, wo uns eine Begrüßungstafel erwartet. Die Strecke geht gen Südwesten und wir erfahren als nächstes etwas über Bundwerk, das ist die Kunst des oberbayerischen Zimmerhandwerks.

Wir gehen entlang der Arbinger Straße, wenn man so will zur dritten Postkarte, mit dem Motiv der kleinen Arbinger Kapelle. Die Straße führt uns nach Bachham, im Anschluss über die Lüdwigstraße zur Prien. Nächster Stopp ist in Kaltenbach wo sich uns Holz und Wald erklären.

Wir überqueren die Prien und gehen durch offene Naturlandschaft und kreuzen die Trautersdorfer Straße. Unsere Zielrichtung ist an Leiten vorbei nach Hoherting und dann nach Urschalling, von wo aus man mit der Bahn nach Prien fahren kann. In Urschalling erwartet und die St. Jakobus Kirche mit einem Freskenzyklus, der Szenen aus dem Alten und Neuen Testament erzählt.

Das von außen recht unscheinbare Kirchlein hat im Inneren diesen Freskenschatz aus der Zeit der Romanik und Gotik. Nach dem Kirchenbau im 12. Jahrhundert erhielt die St. Jakobus Kirche erstmalig Bilder. Aus dieser Zeit sind Adam und Eva nach dem Sündenfall. Wer sich für die St. Jakobus interessiert, kann sich den Schlüssel dazu in der Mesner Stub’n erbitten. Der urige gastronomisch betriebene Hof stammt aus dem 17. Jahrhundert. 

Bildnachweis: Von Allie_Caulfield [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

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