Paradiestour Schlichemklamm bei Epfendorf


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Länge: 9.48km
Gehzeit: 02:41h
Anspruch: mittel
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Die Paradiestour führt durchs naturgeschützte Schlichemtal und die Schlichemklamm. Die Kraft von Wasser gegen Fels weiß zu faszinieren. Die 34km lange Schlichem hat sich ein wundervolles Bett in die Felswände aus Muschelkalk gegraben, plätschert über Kaskaden, sprudelt über Steinwände oder bildet kleine Strudeltöpfe.

Die Tour führt durch die Gemeinden Epfendorf und Dietingen-Böhringen. Wer auf Burgruinen steht, kann einen Abstecher zur Ruine Irslingen (auch Urslingen genannt) machen.

Wir starten am östlichen Ortsrand von Epfendorf, ganz nahe an der Stelle, wo die Schlichem in den Neckar mündet und zwar am Parkplatz Buschhofweg, bei den Sportplätzen. Zunächst gehen wir durch das Sträßchen „Im Steinet“ und überqueren die Schlichem. Dann halten wir uns rechts, gegen den Uhrzeigersinn gehend und in Richtung Schlichem-Quelle. Der Bach fließt rechts von uns. Der Weg führt durch abwechslungsreiche Landschaft mit Wiesen, Feldern und Baumbestand mit dem Wald „Steinhalde“. Es geht locker auf und ab mit ansteigender Tendenz.

Wir folgen den Windungen der Schlichem und überqueren sie nach etwa 2,3km. Dann biegen wir nach links in den Buschofweg ein. Nach gesamt rund 3km bietet sich die Gelegenheit zur Burgruine Irslingen zu gehen. Hier steht der Rest einer Höhenburg auf 530m, die auf einen Konrad von Urslingen und das Jahr 1158 zurückgehen soll. Bereits im 16. Jahrhundert war das Burgenleben Geschichte, von der ein paar Mauerreste zu berichten versuchen.

Wir überqueren erneut die Schlichem und gehen auf dem Weg Schlichemklamm weiter. Auch diese Klamm wird gerne als wildromantisch bezeichnet und man kann den Touristikern Recht geben. Nach etwa 700m durch die Schlichemklamm kommen wir an der Lichtung mit der Ramsteiner Mühle vorbei und verlassen nach insgesamt 4km die Schlichem über ein Brückchen.

Unser nächstes Ziel ist das Hofgut Ramstein. Das ist ein einstiges Rittergut aus dem 13. Jahrhundert und hätte man ein urlaubsreifes Pferd dabei, könnte es hier in Pension. Es geht weiter bergauf durch die Feldflur und Wiesen über die Areale Mittlerer Esch, Geißrücken und Kreuzhalde. Hier kommen wir nach insgesamt 7,5km auf den höchsten Punkt der Wanderung mit 624m.

Auf die verbleibenden Kilometer verteilen sich rund 140m Abstieg. Es lohnt bei guter Sicht ein Abstecher zum Kapfkreuz, wo man über das Neckartal blicken kann. Nahe Epfendorf kommt man über die „Neue Steige“, an der Mündung der Schlichem in den Neckar vorbei und zu den Sportplätzen zurück.

Bildnachweis: Von Struuve [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

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