Paradies im Fuhrtsbachtal: Rundwanderung durch die Narzissenwiesen


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 10 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 21 Min.
Höhenmeter ca. ↑161m  ↓161m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Das 331ha große Naturschutzgebiet Perlenbach-Fuhrtsbachtal-Talsystem ist überregional bekannt für die Narzissenblüte im Frühjahr. Millionen wilder Osterglocken färben die Täler von Perlenbach und Fuhrtsbach goldgelb.

Eine Möglichkeit, diese Gegend zu erkunden, ist der Rundwanderweg Paradies im Fuhrtsbachtal. Wir starten am Wanderparkplatz Rothe Kreuz an der Bundesstraße B 258 von Höfen nach Schleiden.

Vom Parkplatz aus halten wir uns südlich zum Fünfwegekreuz und biegen dort zum Feuerwehrlöschteich Riffelsbruch ab. Wenn wir auf die Loipe Wahlerscheid treffen, hält man sich rechts und kommt ins Wermessieftal. Dem folgen wir nun bis zur Einmündung in den Fuhrtsbach. Linkerhand liegt das Gebiet des Nationalparks Eifel.

Nun gibt uns das Fuhrtsbachtal die Richtung vor. Wir kreuzen den Fuhrtsbach und wandern nun gut zwei Kilometer links des Fuhrtsbachtals. Dann steht eine erneute Bachquerung an und wir kommen an einem alten Bunker des Westwalls vorbei.

Der Rückweg folgt ebenfalls wieder ein gutes Stück dem Fuhrtsbachtal, hält sich dann aber halblinks in ein Seitental. Auf dem Eppertsweg kommt man zurück zur B 258, kreuzt diese und erreicht das Holderbachtal. Der Holderbach fließt nordwärts der Rur zu. Wir dagegen wandern zurück zum Wanderparkplatz Rothe Kreuz.

Die Täler des Perlbachs und des Fuhrtsbachs wurden 1976 unter Naturschutz gestellt. 1980 begann man, die dort wachsenden Fichten zu roden und entlang der Bachtäler Erlen zu pflanzen. Das Naturschutzgebiet Perlenbach-Fuhrtsbachtal fällt durch seine Artenvielfalt auf. Es gedeihen über 360 verschiedene Farn- und Blütenpflanzen, von denen über fünfzig auf der Roten Liste stehen. Neben Wilden Narzissen (Osterglocken) gibt’s im Perlenbach- und Fuhrtsbachtal auch das landesweit einzige Vorkommen der Heide-Wicke. Hinsichtlich der Tierwelt ist zu vermerken, dass es im Naturschutzgebiet heute auch wieder Wildkatzen und Biber gibt.

Bildnachweis: Von HHBongard [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

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