Panoramaweg Abensberg (mit Kuchlbauer-Turm und Wallfahrtskirche Allersdorf)


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 17 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 49 Min.
Höhenmeter ca. ↑209m  ↓209m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Abens fließt durch Ober- und Niederbayern und durch Abensberg. Nach 72km mündet sie in die Donau. Rund um Abensberg führt der auch für Rollen geeignete Panoramaweg durch das Hopfenland Hallertau. Anhand von zehn Stationen werden Stadt, Landschaft, Sagen und Geschichte erläutert. Zu einem Wahrzeichen im sehenswerten Stadtkern hat sich der Kuchlbauer-Turm, geplant von Friedensreich Hundertwasser, bei der Brauerei entwickelt. Ein historisches Wahrzeichen ist der Marderturm.

Wir steigen am Bahnhof Abensberg in den Panoramaweg ein und wandern gegen den Uhrzeigersinn um die Stadt. Es geht von der Traubenstraße gen Norden durch die Straße Am Wasserwerk auf den Galgenberg (407m) mit Stadtblick. Um Abensberg treffen wir einige Spargelanbauflächen an.

Durch die Felder gelangen wir nach Schwaighausen und dort gibt es Infos über die Ursprünge des Gillamoos. Denkt man zunächst an eine feuchte Moorlandschaft, erfährt man, dass es sich um das Fest der Hallertau handelt. Feucht geht es da sicher auch zu.

Wir queren die Abens, wandern durch Wiesen und Felder in die Einöde Gilla, queren die Bahn und nehmen die Aunkofener Straße. Man kann sein Wissen über Gehölze der Flussauen auffrischen. Es geht erneut über die Abens, wir wandern ein Stück mit der Münchener Straße und kommen nach Aumühle aufwärts. Auf einer Höhe haben wir Aussicht auf die Stadt.

Es geht zurück an die Abens und wir treffen auf die Kirche Mariä Himmelfahrt in Allersdorf. Die Wallfahrtskirche Allersdorf auf der Höhe des Frauenberges ist eine Besichtigung wert. Eine Bitte um Kindersegen am Anfang des 11. Jahrhunderts war der Sage nach Grund für die Kirche mit Dank an die Gottesmutter.

Wir wandern in die Auen hinab zu den Kreuzwegkapellen der Mariengrotte. Die Abens fließt nach einer weiteren Querung linkerhand. Auf dem Weg nach Abensberg begleiten Wiesen.

Wir kommen auf die Max-Bronold-Straße, gehen zweimal rechts und durch die Eisenmeierstraße, von der auf die Straubinger Straße und zum Freibad. Wasser und Bewegung machen auch eine Station aus. Nach offener Landschaft kommen wir über die bewaldete Napoleonhöhe und erfahren etwas über die Schlacht von 1809. Eine weitere Station ist bei der Waldkapelle mit Lourdes-Grotte.

Abwärts wandern wir entlang der Bahn zum Ausgangsort. Jetzt erkunden wir die innerstädtischen Sehenswürdigkeiten mit Resten der Burg Abensberg, dem Karmelitenkloster, dem Herzogskasten mit Museum oder dem bereits genannten Kuchlbauer-Turm. In dem ist eine Sammlung von Weißbiergläsern.

Bildnachweis: Von DALIBRI [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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