Ostheimer Warte Rundwanderung


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Länge: 11.44km
Gehzeit: 02:51h
Anspruch: mittel
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Ostheim vor der Rhön liegt an der Streu, die südlich des Stadtkerns, mit der sehenswerten Kirchenburg, fließt. Das Städtchen wirbt mit sich als Kombination aus Moderne und Mittelalter und als Perle an der Streu. Südlich der Streu, die in die Fränkische Saale fließt, ist der Bahnhof, unser Start und Ziel. Wir wandern im Uhrzeigersinn zur historischen Ostheimer Warte mit Rastbänken.

Ostheim v.d. Rhön ist weiträumig von Feldern und Wiesen umgeben. Durch diese und den Mischwald wandern wir. Ab 300m Höhe geht’s los, auf der Ludwig-Jahn-Straße, durch die Feldflur und in den Wald. Nach rund 3,3km sind wir auf 435m und bei der Ostheimer Warte. Der Bruchsteinrundturm misst 7m und ist Teil einer Kette von mutmaßlich Signaltürmen, die die Besitzungen des Fuldaer Abtes im 14. Jahrhundert schützen sollten. Über die Außentreppe kommt man zum Eingang und dort wendelt es sich innen hinauf zur Aussicht, die mittlerweile von Bäumen umstellt ist.

Weiter mit auf und ab, insgesamt aber mit Höhengewinn, wandern wir durch den Wald, kommen an dessen Rand über die NES 34, biegen von der nach rechts in den Wanderweg. Unseren höchsten Punkt haben wir bei knapp 470m im Wald und nach rund 5,4km der Runde. Wir sind hier am Kaffenberg. Runter und rauf wandern wir am Dachsberg vorbei. Mit Waldbegleitung geht’s ins Tal, wo wir in einer spitzen Kehre nach rechts in Richtung Ostheim v.d. Rhön einbiegen.

Hier verläuft auch das Gleis. Das wir von Flur umgeben gequert und wir gehen ein Stück den Gewässerlehrpfad. Mit dem kommen wir zum Eisteich von Scheermühle, wo es auch einen Biergarten gibt. Durch das Bachtal mäandert sich die Streu, wir folgen und kommen zum Bahnhof zurück.

Jetzt sollten wir einen Ausflug in den mittelalterlichen Stadtkern von Ostheim vor der Rhön nicht versäumen. Die Kirchenburg ist ein sehenswertes Ensemble aus Mauerwerk und Fachwerk, mit fünf Wehrtürmen, sechs Bastionen und St. Michael, alles angeordnet mit und zwischen den Ringmauern aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts. St. Michael entstand 1615-1619 im Stil der Renaissance auf älteren Grundmauern und ist auch von innen sehenswert, mit der Ausstattung und dem Deckengemälde im hölzernen Tonnengewölbe. Innerhalb der Befestigung sind zudem noch 66 Gewölbekeller und 72 Gaden. Als Gaden werden einräumige Behausungen bezeichnet. Darin suchten Bewohner in Krisenzeiten Schutz für sich oder auch Hab und Gut.

Bildnachweis: Von Jörg Braukmann [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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