Okertal-Rundwanderung über Romkerhalle zum Adenbergplatz


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 21 km
Gehzeit o. Pause: 6 Stunden 2 Min.
Höchster Punkt: 534 m
Tiefster Punkt: 202 m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Wanderung führt uns durchs Okertal und startet in Oker, einem Ortsteil von Goslar. Nördlich von Oker liegt der Sudnerberg (355m), südwestlich erhebt sich der Hahnenberg (520m) und südöstlich der Adenberg (530m), dem wir ein Stück zu Leibe rücken. Ganz im Süden der Wanderrunde stoßen wir auf „das kleinste Königreich der Welt“: Romkerhalle mit dem Wasserfall der Kleinen Romke.

Wir starten am Bahnhof Oker. Die Runde ist südlich davon gelegt und öffnet sich bei der Bahngleisen-Überquerung. Unsere Entscheidung fällt gegen den Uhrzeigersinn zu gehen und zwar rechts in den Stadtstieg, dann links durch den Eulenweg in die Natur.

Wir begleiten ein Stück den Ammentalsbach, den wir überqueren, um weiter nach Süden zu wandern. Wir stoßen auf den Randweg und kommen zur Hauenschildklippe. Die Oker verläuft östlich von uns.

Beim Dicken Forstmeister, einem stattlichen, knorrigen Baum mit einem Unterstand, macht der Weg eine Biegung gen Osten, dann wieder gen Süden und wir folgen durch den Wald.

Wir kommen zum kleinen Okerzufluss Sülpke. Auf Zivilisation stoßen wir in Romkerhalle. Das Hotel mit Gastronomie im einstigen Jagdgebiet eines Königs war bei einer Gebietsreform vergessen worden, so dass der Wirt 1988 hier ein Königreich ausrief. Da gibt es sogar eine eigene Währung.

Wir überqueren auf der Bundesstraße B 498 die Oker uns sehen das herrliche Spektakel des Romkerhaller Wasserfalls, der von König Georg V. 1863 beauftragt worden war. Bis zu 70m stürzt die Kleine Romke hier mutig in die Tiefe. Die Wanderung führt uns entlang der Bundesstraße und links plätschert die Oker vorbei – wir gehen mit ihrem Lauf.

Nach einigen hundert Metern biegen wir rechts in den Weg Alte Harzstraße ein. Dort wo die Oker sich verbreitert ist ein Ausgleichsbecken der Okertalsperre, die sich flussaufwärts befindet. Die Alte Harzstraße führt uns am Eschwegefelsen vorbei, der auch gerne von Kletterern bestiegen wird. Wir bleiben auf unserem Weg und gehen gen Norden. Wenn uns wieder die Bebauung nahe kommt, sind wir am Kästeweg, halten uns rechts auf den Liethweg, dann folgen wir einer Schleife via Öhrentalsweg. 

Das tun wir, um dem Adenberg (530m) näher zu kommen. Am Adenbergplatz wechseln wir vom Oberen- auf den Unteren Adenbergweg – hier kreuzen sich einige Wanderrouten. Jetzt zieht es uns langsam wieder zum Startpunkt in nördlicher Richtung. Vom Unteren Adenbergweg führt uns der Gatterweg, in den wir nach links einbiegen, nach Oker.

Wir kommen an einem Kriegerdenkmal vorbei auf einen Kreisverkehr, gehen die Talstraße in die Bahnhofstraße und sind am Ziel. Man könnte allerdings beim Kreisverkehr auch noch einen Abstecher in den kleinen Stadtpark unternehmen.

Bildnachweis: Von Kassandro [GFDL], via Wikimedia Commons

IVW

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