Oberelbert

Oberelbert fielt 1811 fast komplett einer Feuersbrunst zum Opfer, weshalb im Ort keine historischen Häuser mehr zu finden sind. Die Kirche wurde 1830-35 als klassizistische Saalkirche neu errichtet. Hier befindet sich auch eine Freizeitanlage, von der aus Wanderungen ins Stelzenbachtal ausgewiesen sind.

Auf ein hohes Alter blickt dagegen die bereits 1386 im Stelzenbachtal errichtete Erbenmühle zurück. Unterhalb der Erbenmühle beginnt das 20ha große Naturschutzgebiet Stelzenbachwiesen, das 1984 ausgewiesen worden ist. Hier können neben vielen Feuchtgebietspflanzen und Orchideen auch heimische Brutvögel beobachtet werden, etwa Wasseramsel, Gebirgsstelze, Neuntöter und Graureiher. Ein Marsch von Oberelbert ins Naturschutzgebiet und zurück schlägt mit etwa 6km zu Buche.

Im Süden von Oberelbert liegen einige Fischteiche, die von Peter Blaeser betrieben werden. Mit 2ha ist der Raubfischteich am größten. Hier ist Angeln gegen Tagesschein möglich. Die mit der Kennung O 2 ausgeschilderte Wanderung führt ab der Kirche in Oberelbert zu den Fischteichanlagen.