Nordpfad Wümmeniederung (Rotenburg an der Wümme)


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 31 km
Gehzeit o. Pause: 6 Std. 51 Min.
Höhenmeter ca. ↑311m  ↓311m
Nordpfad Wümmeniederung Beschilderung Markierung

Auf dem Nordpfad durchwandern wir die Wümmeniederung und genießen dabei die endlose Weite. Die Wümmeniederung ist eine herrliche Flusslandschaft, geprägt von Wiesen, Auen, herrlichen Wäldern und Dünen.

Auf unserer Wanderung folgen wir teilweise dem Lauf der Wümme. Mit über dreißig Kilometern Länge ist dies der längste der Nordpfade. Es empfiehlt sich, diese Strecke in zwei Tagesetappen zu erwandern.

Wegbeschreibung Nordpfad Wümmeniederung

Wir beginnen unsere Wanderung am Rotenburger Bahnhof. Über einen Zuweg erreichen wir den Startpunkt des Nordpfads im Stadtwald Ahe. Durch den herrlichen Wald folgen wir dem Weg, vorbei am Kattensteertsee, bis sich der Wald lichtet. Unser nächster Wegpunkt ist das Kunstwerk „Lauf der Welt“, das eine nähere Betrachtung lohnt.

Durch die dichten Wälder und blühende Wiesen der Wümmeniederung folgen wir der Wümme und genießen immer wieder den weiten Blick auf die weitläufige Flusslandschaft. Nachdem wir das Kunstwerk „In die Luft gehen" passiert haben, wandern wir vorbei am „Schlangenbaum“, der schöne Bildmotive bietet. Am Fährhof angekommen, ergibt sich die Gelegenheit zu einem Abstecher zum Fluss.

Auf dem Nordpfad geht es weiter durch Wald- und Grünland bis zum Großen Fährhof, der besonders durch seine malerische Lage besticht. Teils sandige Wege führen uns zum Naturschutzgebiet Fährhof. Hier verlassen wir kurz die Wümmeniederung und laufen durch eine herrliche Wiesenlandschaft entlang des Flusses.

Während wir uns von den NABU-Infostationen entlang des Weges über die hiesige Artenvielfalt aufklären lassen, erreichen wir Hellwege, das einige interessante historische Sehenswürdigkeiten für uns bereithält. Nachdem wir den Ort hinter uns gelassen haben, überqueren wir den Ahauser Mühlengraben wandern durch die wunderschöne Auenlandschaft. Durch das Flurstück Kreienhoop und vorbei am Industriedenkmal Hassendorfer Wehr gelangen wir zum Ahauser Bach.

Im weiteren Streckenverlauf wandern wir bis zur Trienenwiese, wo ein Nordpfade-Sofa und schön anzusehende Holzskulpturen auf uns warten – der ideale Ort für eine Rast.

Über Wiesenwege erreichen wir die eiszeitlichen Westermoorer Dünen. Vorbei am Unterstedter Wehr gelangen wir auf unserer letzten Etappe zum Sternenweg, dem wir in die Kreisstadt Rotenburg folgen. Durch die Wümmewiesen kehren wir schließlich zu unserem Ausgangspunkt zurück.

Bildnachweis: Von Waldgeistxx5 [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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