Neurittsteig-Helmhöfe-Rotes Kreuz: Rundtour im Oberen Bayerischen Wald


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 9 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 31 Min.
Höhenmeter ca. ↑420m  ↓420m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Rittsteig und Neurittsteig gehören zum Markt Neukirchen beim Heiligen Blut, einem Wallfahrtsort, im Oberpfälzer Landkreis Cham. Wir sind im Naturpark Oberer Bayerischer Wald. Rittsteig, südöstlich von Neukirchen beim Heiligen Blut, hat ein Langlaufzentrum in Neurittsteig. Dort starten wir in unsere Wanderung.

Wir nehmen den Koppertweg, an dem einige Holzkunstwerke zu sehen sind. Wir biegen beim Auerhahn in den Waldweg zu den Helmhöfen und kommen zum Vorderhelmhof, wobei wir ein paar Höhenmeter gelassen haben. Der Vorderhelmhof und der Hinterhelmhof sind Einzelhöfe an der Grenze zu Tschechien, sie sind von Äckern und Wiesen umgeben.

Beim Hinterhelmhof ist als Geotop ein ehemaliger Steinbruch zu finden, mit dunkel und hell geflammtem Kalkmarmor. Vieles vom Steinbruch ist von der Vegetation zurückerobert, doch hier und da sieht man Aufschlüsse oder Blöcke. Aus dem Kalkmarmor wurde unter anderem Branntkalk hergestellt.

Weiter wandern wir nun aufwärts mit etwas Abstand zum Grenzverlauf und in südöstliche Richtung. Nach rund 4,7km sind wir sozusagen auf der Grenze und gelangen zur Europäischen Wasserscheide von Elbe und Donau und damit der Nordsee und dem Schwarzen Meer. Kurz darauf erreichen wir bei 1.085m den höchsten Punkt der Runde.

Nächste mögliche Rast mit Bänken und einem kleinen Kreuz bietet sich beim Zwieseleck an. Nach weiteren etwa 2,2km sind wir auf 903m und beim Roten Kreuz, wo wir kurz nochmal eine kleine Anhöhe haben, bevor es dann locker durch den Nadelwald nach Neurittsteig zurück geht.

Der Naturpark Oberer Bayerischer Wald umfasst übrigens 1.796 Quadratkilometer und damit den gesamten Landkreis Cham sowie einen Teil vom Landkreis Schwandorf. Er ist von weiteren Naturparks umrahmt, dem Naturpark Oberpfälzer Wald im Nordwesten und dem Naturpark Bayerischer Wald im Süden. Der Waldanteil des Gebiets liegt bei 40%.

Bildnachweis: Rosa-Maria Rinkl [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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