Mettmatal-Rundwanderung: Von Berau zur Burgruine Mandach und zum Schwedenfelsen


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 10 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 45 Min.
Höhenmeter ca. ↑410m  ↓410m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Mettma ist ein 19km langer Bach, der östlich von Berau in die Schlücht mündet – Länge genug, um ein bezauberndes Tal im Schwarzwald zu bilden, durch das wir heute ein Stück wandern.

Unsere Runde startet und endet in Berau, einem Ortsteil von Ühlingen-Birkendorf, in dem einige hübsche Landgasthöfe zum Schluss der idyllischen Runde zu Schwarzwälder Spezialitäten einladen. Davor erleben wir die hübsche Mettma, ihr grünes Tal, sehen die Ruine Mandach und treffen auf interessante Felsen.

Einstieg ist an der Grundschule in Berau, das auf 663m ü. NN liegt, und wir gehen gen Norden, raus aus dem 900-Seelenort durch Wiesen und Felder. Nach noch nicht mal 1km sind wir schon am höchsten Punkt der Wanderung angekommen, auf 731m.

Wir sind im grünen Mettmatal, genießen den ruhigen Bachlauf und lassen die Mettma kaum aus den Augen. Bei der Lochmühle mit Waldpension biegen wir auf einen Feldweg ein, die Mettma fließt nun rechts des Wegs.

Wir sollten genau aufpassen, wenn wir die Ruine der Burg Mandach auf einem Felsvorsprung links des Weges nicht versäumen wollen. Man sieht nur noch Mauerreste im üppigen Grün. Burg Mandach entstand im 14. Jahrhundert.

Nach aufgerundet 3km sind wir auf circa 550m hinabgestiegen und verabschieden uns von der Mettma, die sich zur Schlücht gesellt – auf der anderen Seite der L157, die Ühlingen mit Gurtweil verbindet. Wir kommen am Schwedenfelsen vorbei sowie zum Falkenstein. Wenn wir durch den Wald wandernd auf eine Kreisstraße stoßen, biegen wir nach rechts ein und gelangen nach Berau zurück.

In Berau gab es einst ein Benediktinerinnenkloster, das um 1110 gegründet worden war. Mitte des 19. Jahrhunderts brannten die Gebäude nieder und was verblieb wurde abgerissen. Über die Landstraße gehen wir zurück zum Start der Runde und sehen die St. Pankratius Kirche, deren Vorgängerin auch abbrannte und dann 1853 neu aufgebaut wurde.

Bildnachweis: Von Buchstapler [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

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