Melusinen-Rundweg (von Durbach zum Schloss Staufenberg)


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 8 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 54 Min.
Höhenmeter ca. ↑193m  ↓193m
Ortenauer Sagenrundweg 11 Markierung Wegzeichen Beschilderung

Durch die Rebenlandschaft von Durbach führt auch die Wanderung Durbacher Weinpanorama im Weinparadies Ortenau. Jede Menge Wein ist auch auf unserem Sagenrundweg mit der Nr. 11. Wir genießen Aussichten über die Rebhänge mit angrenzenden Laubwäldern, Panorama von der Schlossterrasse des Schlosses Staufenberg und wandern mit dem Durbach.

Weinen war nicht die Antwort von Melusine, die von einem Amtmannssohn des Schlosses schmählich im Stich gelassen wurde. Der war auf Vogelfang und hörte ein Stimmchen. Das war Melusine, die um Erlösung bat. Dazu musste der Jüngling drei Mal morgens hintereinander um 9 Uhr parat sein, Melusine auf beide Wangen und den Mund küssen. Er hat es nur zwei Mal hingekriegt. Melusine fackelte nicht lange, rächte sich und der „Springinsfeld“ starb. Wenn jeder heute zu Tode gerächt wird, der unzuverlässig ist …

Nie zu spät ist es für diese kurze Wanderung, die morgens wie nachmittags in gute Stimmung versetzt. In Durbach, an der Badischen Weinstraße, geht’s los in Richtung Rathaus und zur Pfarrkirche St. Heinrich. Aufi geht’s, von 209m auf 387m, die wir nach ca. 2km erreicht haben. 

Kurz vor dem höchsten Punkt sind wir am Schloss Staufenberg mit Weingut Markgraf von Baden, Weinstube und Hofladen. Genuss für die Geschmacksknospen, ob mit oder ohne Geist, bzw. Alkohol, zudem: herrliche Aussicht. Die Burg Staufenburg stammt aus der Zeit von 1000 bis 1100. Der Ausbau zum Schloss im Stil der Romantik folgte ab 1832.

Eine andere Sage sagt, es soll ein Schatz unter den Ruinen der Stollenburg im Stollenwald sein. Wir sind auf dem Stollenberg mit Gräben und unser bester Schatz strahlt sonnengelb vom Himmel. Wir kommen unserem GPS folgend zum Schwarzen Kreuz, an dem ein Schwarzer Ritter Unsinn machen soll. 

Bei der Schutzhütte schlagen wir den Weg gen Südosten ein, wandern abwärts mit Waldbegleitung und Reben, kreuzen die Straße Heimbach und sehen die hübsch dastehende Brandstetter Kapelle. Sie gehört zum Winzerhof Brandstetter und wurde 1913 zu Ehren Mutter Gottes gebaut.

Die nächste Weinlage heißt Halbgütle. Wir gehen teils auf dem Weg Stürzelbach durch die Trauben und kommen ins Tal an den Durbach. Den zu unserer Linken wandern wir nach Durbach, dort am Schwimmbad vorbei zum Ausgangsort.

Bildnachweis: Von Holger Uwe Schmitt [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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