Mattheiser Wald

Das Waldgebiet zwischen Trier und dem Konzer Tälchen war lange Zeit als militärisches Sperrgebiet nicht zugänglich. Die deutsche Wehrmacht und später die französische Armee nutzten den Mattheiser Wald als Truppenübungsplatz.

Seit 2003 ist der Mattheiser Wald nun als Naturschutzgebiet Mattheiser Wald ausgewiesen und ein wichtiges Naherholungsgebiet für die Trierer. Im ehemaligen Sperrgebiet leben heute viele seltene Tierarten, z.B. Eisvögel, Kammmolche, Bechsteinfledermäuse und Hirschkäfer. Selbst die seltene Wildkatze soll im Mattheiser Wald heimisch sein.

Auf dem Weg zum Mattheiser Wald kommt man in der Straße Mariahof 1-6 am Gutshof Mariahof vorbei. Der Hof entstand ab 1844 und ist eine große vierflügelige Anlage, die ins Auge fällt. Hier waren auch mal Pferdeställe, ein Kutscherhaus, ein Waldhüterhaus sowie Stallungen und Scheunen. Heute ist das Wohnfläche und man kann sich als Feriengast einmieten. Ein weiterer Hof etwas südöstlich davon und ebenfalls nahe dem Mattheiser Wald ist der Brubacher Hof mit Pferdepension und tageweise Gastronomie.

Nach dem Gutshof Mariahof ist die neu angelegte Siedlung Mariahof benannt. Mariahof entstand als Gartenstadt-Siedlung nach einem einheitlichen Plan. Was wie ein Bunker daherkommt, ist nicht etwa Zeichen des Kalten Kriegs, man achte auf das Kreuz oben, sondern die katholische Pfarrkirche St. Michael aus dem Jahr 1970. Stufenpyramidenförmig wurde hier Stahlbeton zusammengefügt und mit Lichtbändern versehen.

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