Maring-Noviand

Kurz bevor die Lieser nach 74km im gleichnamigen Ort Lieser am Kueser Moselbogen in die Mosel mündet, durchfließt sie die Gemeinde Maring-Noviand. Die Gegend rund um Maring-Noviand kennt man auch als Maringer Schweiz, was nahelegt, dass es hier recht hügelig zugeht.

Blickfang in Maring-Novand ist der ehemalige Klosterhof Siebenborn. Der Klosterhof Siebenborn wurde im 12. Jahrhundert von Zisterziensermönchen der Abtei Himmerod errichtet, um den eigenen Weinbedarf zu stillen. Nach der Säkularisierung erwarb eine Winzerfamilie den Hof und betreibt hier seitdem erfolgreich ein Weingut, dessen Weine in einem immerhin 850 Jahre alten Weinkeller reifen.

Im Ortsteil Maring steht die katholische Filialkiche St. Remigius, die 1826-29 als Hallenkirche im klassizistischen Stil erbaut wurde. Von der Vorgängerkirche, die unterhalb des jetzigen Standortes auf dem heutigen Schulhof stand, sind noch die beiden Seitenaltäre vorhanden: Der Kreuzaltar des Trierer Bildhauers Hans Ruprecht Hoffmann (rechts) stammt von 1601. Der linke Marienaltar, wurde 1730 gestiftet.

In Noviand ist die katholische Pfarrkirche St. Lambertus der Blickfang. Das Langhaus der Lambertuskirche entstand 1753-56 nach Plänen des Architekten Johannes Seiz. Massive Umbauten und ein Erweiterungsbau entstanden 1964-65. In direkter Nachbarschaft der St. Lambertus Kirche in Noviand findet sich das schmucke Pfarrhaus, ein barocker Mansarddachbau von 1765 mit Zierfachwerk aus dem frühen 20. Jahrhundert.