Liebenburg (Namborn)

Auf dem Schlossberg westlich von des Ortsteils Hofeld steht das Wahrzeichen der Gemeinde Namborn: die Liebenburg. Man sieht den Turm und die Mauerreste gepflegt erhalten. Die Liebenburg wurde erstmalig 1220 erwähnt. Ihre Erbauung als Burg Lievenberc geht auf die Bliesgaugrafen von Castel zurück.

1677 hauten die Holländer die Liebenburg zu Klump und danach diente sie als Steinbruch. In dem Zuge kann man auch gleich gestehen, dass die Reste der Liebenburg ab 1926 langsam wieder freigelegt wurden und der Bergfried 1976 oberhalb der Zisterne erst wiederaufgebaut wurde. Er ist jetzt der Aussichtsturm, von dem aus man einen weiten Blick genießen kann. Weitsicht ist überdies ein guter Ratgeber, wenn man sich auf der Burg trauen lässt. Neben dem Turm mit Trauzimmer sind auf dem Schlossberg noch ein Turm-, ein Gebäude- und ein Brunnenrest zu sehen.

Das 10ha große Schlossbergareal ist wegen einiger seltener Pflanzen als Naturschutzgebiet Schlossberg bei Hofeld ausgewiesen und das immerhin schon seit 1937.

Ein weiterer Anziehungspunkt für Wanderer ist neben dem Aussichtsturm der Schmugglerpfad (13km), der am Fuße der Burg am Schützenhaus in Hofeld-Mauschbach beginnt. Man wandelt durch die Spuren der Zeit vorbei an Hügelgräbern und Brandgräbern, geht im Uhrzeigersinn entlang von Grenzsteinen, da sollte man wachsam sein, denn die verstecken sich bisweilen scheu unter Grün. Der Weg führt einen auch in Gefilden von Pinsweiler, Hirstein und Gehweiler.