Lauterfelsensteig von Herrlingen ins Kleine Lautertal (Eiszeitpfade)


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Länge: 14.08km
Gehzeit: 03:55h
Anspruch: mittel
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

„In Ulm, um Ulm und um Ulm herum“ ist ein bekannter Zungenbrecher. Um Ulm herum und zwar nordwestlich davon, grenzt an dessen Stadtgebiet Blaustein, unser Startort der Wanderung über einen der zwanzig Eiszeitpfade im Alb-Donau-Kreis, der zum Geopark Schwäbische Alb zählt.

Zweimal heißt es eine Höhenlage erobern, Aussichten genießen und im Kleinen Lautertal der mäandernden Lauter zu folgen bis zur romantischen Lauterquelle. Genau genommen starten wir im Blausteiner Stadtteil Herrlingen, wo die Lauter in die Blau mündet, rund 8km von Ulm entfernt. Wir sind am Bahnhof Herrlingen, östlich übergibt die Lauter ihr Wasser der Blau. Wir gehen jetzt gen Nordwesten über den Panoramaweg zur Villa Lindenhof, von einem Park umgeben.

Im Inneren ist nach Voranmeldung ein Besuch des Rommel-Museums möglich. Erwin Rommel („Wüstenfuchs“), Generalfeldmarschall in der Zeit des Nationalsozialismus, wurde 1944 in Herrlingen von den Machthabern gezwungen sich umzubringen. Es wurde ihm zur Last gelegt, von dem Hitler-Attentat gewusst zu haben. Das ist bis heute umstritten. Rommel nahm einen Monat vor seinem 53. Geburtstag Zyankali. Sein Grab ist auf dem Herrlinger Friedhof.

Am Höhenblick kommen wir an einer Kirche vorbei und ab in die Natur. Auf dem ersten Kilometer haben wir bereits rund 90 Höhenmeter gewonnen und es geht nach Oberherrlingen mit Aussichtsmöglichkeiten. Auf einem Bergsporn oberhalb des Kleinen Lautertals ist das Schloss Oberherrlingen. Es war ein Rittergut aus dem 11. oder 12. Jahrhundert. Das Schloss gehört zu einem landwirtschaftlichen Betrieb und ist nicht zu besichtigen.

Wir steigen hinab ins Naturschutzgebiet Kleines Lautertal. Die Kleine Lauter misst lediglich 5km. Unterwegs auf dem Lautertalweg sehen wir auf der anderen Bachseite Steinbruchgelände. Bei einem Landgasthof überqueren wir die Kleine Lauter, kommen zur Kapelle Unsere liebe Frau. Rund 6km sind wir gegangen, auf rund 525m sind wir nun und steigen auf den nächsten knapp 500m um rund 100m auf und sind in Hohenstein.

Über die Hochfläche gelangen wir nach Weidach und sind am oberen Rand des Kiesentals mit Wald und Waldrand. Wir gehen durch Weidach und mit absteigender Tendenz zurück zum Ausgangsort, wobei wir auch durch eine Wacholderheide kommen. In Blaustein sehen wir einen Steinbruch, der eine einstige Niederungsburg verdeckt, und den Aussichtspunkt Blausteinblick.

Bildnachweis: Von Franzfoto [GFDL] via Wikimedia Commons

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ivw