Laubentalweg (vom Weißenburger Seeweiher durchs Laubental)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 23 km
Gehzeit o. Pause: 5 Std. 31 Min.
Höhenmeter ca. ↑450m  ↓450m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Südöstlich von Weißenburg, das eine herausragend beeindruckende Altstadt hat, wandern wir durch das schöne Laubental, ein langgestrecktes Trockental im Herzen des Naturparks Altmühltal. Dabei kommen wir am Wülzburger Berg (620m) vorbei, über den der Weißenburger Premiumweg zur Festung Wülzburg läuft. Die Römer waren auch schon da und der Limes lag nur einige Kilometer entfernt.

Auf unserer ausgedehnten Runde erleben wir den Römerbrunnen, Heuberg, Suffersheim mit der heiligen Gunthildis, einen Teil des hübschen Schambachtals, Wald, Waldrand und Wiesen, Oberhochstatt, Kehl, Abstechermöglichkeit zur Wülzburg und der Seeweiher in Weißenburg, unser Start und Ziel, außerhalb der historischen Stadtmauer. 

Der Wandertag beginnt mit einem frischen Aufstieg, von 425m auf 585m, innerhalb der ersten 3,3km. Wohlan! Wir kommen vom Seeweiher durch das Schulareal von Weißenburg, dort sind auch Sportplätze und das Limesbad zu finden. An der Hagenau heißt die Straße, von der wir nach rechts in den Römerbrunnenweg biegen und gen Süden durch den Ludwigswald zum Römerbrunnen mit Rastmöglichkeit wandern. Was hier entspringt, fließt nördlich in den Forellenweiher.

Mit Waldbegleitung kommen wir ins Örtchen Heuberg. Durch offene Landschaft geht’s hinunter nach Suffersheim im Schambachtal. In Suffersheim ist die Kirche St. Michael. Dort lagen einst die Gebeine der heiligen Gunthildis, die als sehr mildtätige Einsiedlerin im Schambachtal lebte und Nothelferin wurde, insbesondere bei Tierkrankheiten. Der Gunthildisweg beschäftigt sich näher mit der guten Frau.

Im idyllischen Laubental folgen wir dem Bachlauf der Schambach und passieren die B13. Die Wanderung führt dann gen Norden. Etwa 9,7km waren es bis hierher. Die nächsten gut 7km bis nach Oberhochstatt begleitet uns aufwärts Waldrand mit Wiesen, nebst Feldern.

In Oberhochstatt schwenkt die Wanderung gen Osten nach Kehl. Nahebei ist der Segelflugplatz Weißenburg-Wülzburg. Man könnte einen Abstecher zur Hohenzollernfestung Wülzburg einbauen. Der Wehrbau wird als einzigartiges Denkmal des Renaissancefestungsbaus in Deutschland betrachtet. Im 11. Jahrhundert war dort ein Benediktinerkloster. 1588 kam das Pentagon, das ballistische Vorzüge gegenüber dem bisherigen Burgenbau mit rechten Winkeln hatte.

Via Wülzburger Weg, Eichstätter Straße, Ferdinand-von-Wissel-Straße, Am Volkammersbach, An der Hagenau kommt man zurück zum Parkplatz beim Seeweiher. Jetzt können wir uns im Altstadtkern von Weißenburg tummeln und dem Wandertag einen stimmungsvollen Abschluss gönnen.

Bildnachweis: Von Joergsam [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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