Löwenpfad Filstalgucker (Premiumwanderweg bei Geislingen an der Steige)


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 13 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 8 Min.
Höhenmeter ca. ↑284m  ↓284m
Löwenpfad Filstalgucker

Die Wanderung macht ihrem Namen alle Ehre mit fantastischen Aussichten ins Obere Filstal zwischen Geislingen an der Steige nördlich und dem Rohrachtal östlich. Türkheim liegt südlich und Bad Überkingen westlich dieses Löwenpfads.

Als Filstalgucker genießen wir Aussichten vom Geiselstein, dem Tiroler Fels, dem Ostlandkreuz, dem Kahlenstein und Burgstall. Neben dem Filstalgucken erleben wir ausgedehnte Buchenwälder und auf der Albhochfläche Schildwacht (665m) eine für hier typische Wacholderheide.

Wir starten in Türkheim im Dreieck zwischen dem Rathaus und dem Brunnen, der Geislinger Straße und der Kirchgasse mit der St. Vitus Kirche. Wir werden munter auf und ab wandern mit einer Höhendifferenz von lediglich 75m. Türkheim ist von Feldern umgeben, nordwestlich vom Wald, wo der Rötelbach sein Quellgebiet hat, der in Bad Überklingen in die Fils mündet.

Die Wanderung führt uns ein Stück durch den Ort und über Wiesen und Felder in den Buchenwald hinein. Rund um Wittingen wandern wir erneut durch kultivierte Felder und Wiesen. Schmale Pfade führen am Albtrauf entlang. Östlich des Wegs ist das Naturschutzgebiet Rohrachtal am Rohrach. Darauf haben wir vom Tiroler Felsen einen herrlichen Blick. Kurz später sind wir zwischen einem Spielfeld mit dem Geiselsteinhaus und dem Aussichtspunkt Geiselstein unterwegs.

Das nächste Highlight erreichen wir nach rund der Hälfte der Wanderung an der Nordspitze dieses Löwenpfads. Erst durch Wald und dann Heidelandschaft kommen wir zum Ostlandkreuz bei der 665m hohen Schildwacht. Das Ostlandkreuz liegt oberhalb von Geislingen, wobei ein Blick gen Norden über Geislingen und in Richtung Hohenstaufen bei Göppingen schweift.

Wir treffen auf die Straße, die Türkheim mit Geislingen an der Steige verbindet, durchwandern Wald, Waldrand und offene Landschaft sowie am Trauf entlang, an Felsformationen und Aussichtsmöglichkeiten vorbei, zum Massenkalk-Felsen Kahlenstein an der Kante des östlichen Talhangs der Fils und der Albhochfläche. Im Felsen, der auch geschütztes Naturdenkmal und Geotop ist, ist die 150m lange Kahlensteinhöhle.

Kurz später haben wir einen weiteren traumhaften Blick beim Burgstall, der als einer der Top-Aussichtspunkte gilt. Die Burg Türkheim wurde vermutlich um 1100 gebaut und nicht lange gehalten. Man sieht nur noch wenige Wallreste. Wir kommen nach Türkheim und an der St. Vitus Kirche vorbei. Die evangelische Kirche mit einem kleinen Zwiebeldach auf dem Turm, wurde 1772 gebaut.

Bildnachweis: Von Zonk43 [GFDL] via Wikimedia Commons

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