Kapellensüng

Kapellensüng – gerne auch einfach nur Süng genannt – liegt liegt auf 217m ü. NN auf einer Anhöhe über dem Lindlarer Sülztal. Bereits 1662 war von einer privaten Kapelle in Kapellensüng die Rede, aus der durch mehrfache Erweiterungen und Erneuerungen um 1913 die katholische Pfarrkirche St. Agatha wurde.

Sehenswert ist der historische Ortskern von Kapellensüng rund um die Pfarrkirche St. Agatha mit dem verschieferten Pfarrhaus von 1799 und zwei denkmalgeschützten Fachwerkhäuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert.

Süng ist heute baulich verwachsen mit den alten Siedlungen Hartegasse und Steinenbrücke. Sehenswert in Hartegasse sind die alten Wegekreuze sowie die sieben Fußfälle, die vom Friedhof in Kapellensüng über Hartegasse bis nach Ohl führen. Im Ort finden sich ein gutes Dutzend denkmalgeschützte Fachwerkhäuser aus dem 18. Jahrhundert; eines davon ist mit einem Wandrelief von 1836 versehen.

Bei Steinenbrücke mündet die knapp 5km lange Breun in die Lindlarer Sülz. Folgt man der Breun aufwärts, kommt man durch den Lindlarer Ortsteil Feld. Zu den Sehenswürdigkeiten von Feld zählen sieben alte Wegekreuze sowie ein doppelstöckiges Fachwerkhaus aus dem 18. Jahrhundert und ein Gehöft aus dem 17. Jahrhundert. Ebenfalls am Ufer der Breun findet sich auf 215m ü. NN die Hofschaft Müllerhof mit ihren ca. 20 Einwohnern. Zum Ort gehört ein um 1780 errichtetes Fachwerkhaus.