Kandelhöhenweg Etappe 1 Oberkirch - Gengenbach


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 26 km
Gehzeit o. Pause: 6 Std. 39 Min.
Höhenmeter ca. ↑766m  ↓773m
Kandelhöhenweg (Schwarzwald)

Der Kandelhöhenweg des Schwarzwaldvereins beginnt am Bahnhof Oberkirch im Renchtal. Wir folgen ein Stück der Rench aufwärts und kreuzen den Fluss auf dem Strandbadweg. Über den Oberkircher Stadtteil Albersbach wandern wir hinein ins Grüne.

Wir kommen über die Schneckenhalde im Hesselbachtal zur Bergle-Hütte und weiter zur Ofenlochhütte, bis wir den Mooskopf (871m) erreichen. Auf dem Mooskopf steht der Moosturm, der 1890 gebaut wurde und einen weiten Blick über den Schwarzwald ermöglicht. Die Moos ist ein Höhenzug, der das Renchtal vom Kinzigtal trennt. Der abenteuerliche Simplicissimus, Hauptfigur eines barocken Romans, wohnte einige Jahre auf der Moos.

Es geht weiter über den Geißschleifsattel zum Naturfreundehaus Kornebene, einem beliebten Treffpunkt für Wanderer und Radfahrer. Das Naturfreundehaus ist an Wochenenden und in der Ferienzeit bewirtschaftet. Seinen Namen verdankt das Naturfreundehaus Kornebene dem Umstand, dass früher auf der Passhöhe Korn wuchs.

Auf dem Langgrabenweg wandern wir südwärts durch stille Natur. Nach längerer Wegstrecke kommen wir zum Gengenbacher Katzenstein, ein großer begehbarer Felsblock mit herrlicher Aussicht auf den Luftkurort Nordrach. Der Felsblock hat die Form eines Katzenrückens. Daher trägt er den Namen Katzenstein.

Wenig später erreichen wir die Lärchenhütte und ändern hier unsere Richtung von Süd auf Nordwest. Es geht auf dem Sommerwaldweg zum Hüttersbächle und dann nach Westen weiter zur Teufelskanzel. Hier soll sich, so die Schwarzwälder Sagenwelt, der Teufel von einem Felsen herabgestürzt haben, nachdem die Menschen sein Treiben entdeckt hatten.

Von der Teufelskanzel aus nähern wir uns nun Gengenbach und erreichen den Stadtrand an der Jakobuskapelle auf dem Bergle. Hier soll sich einst eine römische Kultstätte befunden haben. Die heutige Kapelle stammt aus dem Jahr 1681. Von der steinernen Aussichtskanzel genießt man einen wunderschönen Blick auf Gegenbach und das Kinzigtal.

Unsere Tagestour endet dann oberhalb der Stadtkirche St. Marien, die ab 1120 errichtet wurde als Klosterkirche des Klosters Gengenbach diente. Die Kirche wurde später erst barock, dann neuromanisch umgestaltet.

Bildnachweis: Von Ramessos [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

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