Kölbingen

Birkenhof BrennereiBirkenhof Brennerei

Kölbingen mit den Ortsteilen Schönberg und Möllingen liegt in einer Talmulde zwischen dem Geisenwald und dem Ruhscheid, was der Gemeinde ein vergleichbar günstiges Klima beschert.

Sehenswert ist die katholische Kirche Schönberg, die 1494 erstmals erwähnt und 1714 neu errichtet worden ist. Nach einer Renovierung 1974 ist die Kirche Schönberg heute Friedhofskapelle. Unter anderem fand hier Wilhelm von Irmtraut seine letzte Ruhe. Der streitbare Adlige löste die Reformationsbemühungen auf seine Weise und verprügelte den in der Schönberger Kirche erschiedenen reformierten Pfarrer kurzerhand, anstatt auf zivilem Wege Argumente auszutauschen.

In unmittelbarer Nähe der Kapelle Schönberg gibt es heute noch einige gut erhaltene Fachwerkbauten im Schönberger Hof zu bestaunen. Früher waren das Hofgüter der Herren von Brambach und ab 1733 der Grafen von Walderdorff, die hier den gräflichen Förster unterbrachten. Auch das Küsterhaus aus dem 17. Jahrhundert ist, das 100 Jahre als Dorfschule diente, ist sehenswert.

Kölbingen ist guter Startpunkt für Wanderungen und Ausflüge in das nördlich gelegene große Waldgebiet um den Westerburger Kopf (476m). Auch Touren in den südlich sich ausstreckenden Guckheimer Wald und zum Hofgut Westert bei Elbingen lassen sich von Kölbingen aus gut starten.