Jachenauer Blütenwanderung durchs Sonnental im Tölzer Land


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 16 km
Gehzeit o. Pause: 3 Stunden 36 Min.
Höchster Punkt: 855 m
Tiefster Punkt: 724 m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Jachenau im Tölzer Land nennt sich auch das Sonnental aufgrund der West-Ost-Ausrichtung des 15km langen Jachentals, wo zwischen den Ortsteilen Mühle westlich und Fleckhaus östlich von morgens bis abends durchgehend die Sonne reinblinzelt. Nördlich begrenzt das Sonnenspiel die Benediktenwand (1.801m) und südlich beispielsweise die Staffel (1.532m).

Unsere Runde durch das Sonnental führt uns an Weilern und Höfen vorbei, entlang dem Bachlauf Jachen südlich, der Großen Laine westlich und dem Reichenaubach nördlich. Einmal mitten durch führt die St2072, aus dem nordöstlich liegenden Bad Tölz kommend, nach Jachenau sowie in der Verlängerung zum Walchensee westlich. Von da kommt die Jachen als natürlicher Abfluss des Sees und fließt nach 23km bei Lenggries in die Isar.

Bei Petern verlassen wir die St2072 und starten die Runde auf dem Wanderparkplatz. Die ersten rund 8,5km bis Jachenau werden wir uns in einer Höhenlage von rund 724m bis 770m aufhalten, erst dann geht es etwas steiler zur Sache, bis auf 855m zwischen Jachental und Benediktenwand.

Wir genießen auf der ersten Hälfte, entlang dem ausgeschilderten Wiesenweg Jachenau, die satten Blumenwiesen, es summt, brummt und duftet, bisweilen auch je nach Saison aus Kräutergärten heraus. Wir kommen durch oder an den Orten vorbei: zunächst Ort, dann passieren wir zwischen Petern und Höfen drei Mal die Jachen über Brückchen, die Jachental-Loipe führt uns weiter, es geht durch Niggeln, wir gehen ein Sträßchen nach Achner, passieren Fleck, kreuzen die Jachen und kommen nach Point.

Der Bachlauf neben uns heißt jetzt Große Laine. Wir wechseln die Flussseite, kommen durch Setzplatz und sehen alsbald den Kirchturm von Jachenau, das wir lediglich tangieren, es sei denn, uns ist nach einer Ortsbesichtigung mit der Kirche St. Nikolaus, mit Wurzeln im 13. Jahrhundert wo im Inneren ein Fresko aus dem 14. Jahrhundert die Zeit überdauert hat.

Wir überqueren die Große Laine und ein Stück die St2072, gehen dann links über offene Landschaft erst langsam dann steiler hinauf und um den Meßnerberg (969m) herum. Nach etwa 10,2km umgibt uns Wald und wir gehen eine Weile auf einer Höhenlage bis zum höchsten Punkt. Hinunter geht es anschließend ins Tal vom Reichenaubach, dem wir folgend gelangen wir zum Ausgangspunkt der Blütenwanderung zurück. 

Bildnachweis: Von Bbb [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

IVW