Hüttenwanderweg Weiten-Gesäß (zum Eulbacher Park)


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 13 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 18 Min.
Höhenmeter ca. ↑314m  ↓314m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Diese Runde ist mit WG4 markiert. WG steht für Weiten-Gesäß, einen Stadtteil von Michelstadt im hessischen Odenwaldkreis. Südlich und nördlich des Orts mit dem besonderen Namen verlaufen Bächlein durch die Wiesen. Wiesen und Waldränder umgeben das Dorf, in dessen Mitte wir starten, um durch die Wälder und Felder zu wandern, abseits von Verkehrsströmen. Abwechslung bietet auch der Eulbacher Park mit Tierfreigehegen und Relikten der Römer, den wir nach fast der Hälfte der Wanderung erreichen.

Es geht gegen den Uhrzeigersinn und etwa bis zum Eulbacher Park aufwärts. Der Weg heißt zwar Hüttenwanderweg, gemeint sind aber lediglich Schutzhütten ohne Bewirtung. Von der Dorfstraße aus geht’s gen Süden. Wir kommen an einem Quellbrunnen und kurz drauf einer Wassertretanlage vorbei.

Es geht durch Wiesen, Felder und Wald zur Ablonenhütte und zum Parkplatz Weiten-Gesäßer Höhe. Hier informiert ein Schild über den Naturpark Bergstraße-Odenwald und man hat Aussicht auf Weiten-Gesäß.

Im spitzen Winkel biegen wir nach links in den Wald. Auf naturnahen Wegen erreichen wir das Jagdhaus und Spindlers Brunnen, über den Kornberg (475m) gelangen wir zum Forsthaus Sylvan und wandern weiter zur B47 (Nibelungenstraße) und zum Jagdschloss Eulbach nebst dem Eulbacher Park, den man sich gegen Eintritt anschauen kann.

Der Eulbacher Park wurde 1802-1807 als Englischer Garten angelegt. Jetzt tummeln sich hier Dam- und Rotwild, Wisente und Mufflons. Es findet sich ein Weiher mit einer neugotischen Inselkapelle darin sowie einige von Graf Franz I. zu Erbach-Erbach gesammelte römische Relikte.

Der Müllersweg führt dann abwärts über den 449m hohen Katzenbuckel zur Aussicht Zuckerbuckel mit Blick nach Weiten-Gesäß. Kurz drauf sind wir an der Zuckerbuckelhütte. Weiter geht’s an den Ortsrand und um den Ort. Dabei kommen wir über eine Wiese und über den „Bach aus dem Alten Grund“. Am Bach wandern wir an der Schimmelshütte vorbei, folgen noch ein bisschen dem Bach, den wir dann queren, um über den Schmalberg (381m) zum Ausgangsort zurückkehren.

Bildnachweis: Von Balschbach [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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