Hünenweg


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 149 km
Gehzeit o. Pause: 33 Std. 12 Min.
Höhenmeter ca. ↑1685m  ↓1650m
Hünenweg durch Osnachbrücker Land und Emsland

Auf dem Weg von Osnabrück nach Meppen bietet der Hünenweg eine faszinierende Naturlandschaft und kulturelle Highlights. Seinen Namen verdankt der rund 150 Kilometer lange Wanderweg seinen eindrucksvollen Großsteingräbern, auch Hünengräber genannt. Diese gigantischen Steingebilde prägen den Verlauf der Route maßgeblich.

Dazu präsentieren sich auf der Strecke weitere kulturelle Sehenswürdigkeiten und reizvolle Naturansichten mit dem Wiehengebirge, dem Nettetal und den Ankumer Höhen des Natur- und Geoparks Terra Vita, der seit 2015 zu den UNESCO Global Geoparks zählt. Der Hünenweg ist aufgrund seien sanften Steigungen auch für weniger erfahrene Wanderer geeignet und ideal für all jene, die die Einsamkeit der Natur lieben.

Auf dem Hünenweg durch das Osnabrücker Land in acht Etappen

Etappe 1 des Hünenwegs beginnt in der Friedens- und Kulturstadt Osnabrück. Es empfiehlt sich, einige Tage vor der Wanderung anzureisen, um so die Sehenswürdigkeiten Osnabrücks selbst ausgiebig bewundern zu können. Am Rande der Altstadt führt der Hünenweg hinaus auf den Gertrudenberg. Weiter folgen wir dem Flüsschen Nette durch das Nettetal und passieren dabei zwei sehenswerte Wassermühlen sowie die Ruine der Wittekindsburg. Die erste Etappe endet in Bramsche.

Von Bramsche aus starten wir auf der zweiten Etappe in Richtung Ankum. Durch Wald und Heideflächen geht der Weg zum Giersfeld, wo sich die ersten urgeschichtlichen Stein- und  Hügelgräbern bewundern lassen. Ist das Etappenziel Ankum erreicht, lohnt sich ein Besuch des Doms.

Von Ankum aus wandern wir auf der dritten Etappe weiter durch die sagenumwobene Endmoränenlandschaft der Maiburg. Etappe vier beginnt in Berge und führt den Wanderer nach Herzlake. Dabei erreichen wir das Emsland, durchwandern den Börsteler Wald und erreichen das Hahnenmoor. Eine hervorragende Einkehrmöglichkeit ergibt sich beim Stift Börstel, wo bestens für das leibliche Wohl gesorgt wird.

Auf der fünften Etappe verlassen wir Herzlake und wandern immer der Hase entlang bis nach Haselünne. Dort erreichen wir den Wacholderhain mit dem größten zusammenhängenden Wacholderbestand Deutschlands. Vorher sollte es der Wanderer jedoch nicht versäumen, die mittelalterlichen Burgmannshöfe und die Bürgerhäuser aus dem 18. Jahrhundert in Haselünne zu bewundern. Durch Wiesen, Wald und Felder führt der Hünenweg schließlich zum Etappenziel Lähden.

Hier beginnt die sechste Etappe, in deren Verlauf wir auf verschiedene Kulturdenkmäler treffen. Höhepunkte der Etappe bilden die Hünengräberstraße des Hümmlings zwischen Hüven und Groß Berßen sowie das Grabhügelfeld Mansenberge. Schließlich erreichen wir Sögel mit seinem hübschen Jagdschloss Clemenswerth. Von Sögel nach Surwold verläuft die siebte Etappe des Hünenwegs, bis auf der letzten Etappe das Ziel Papenburg mit seiner eindrucksvollen Meyer Werft erreicht ist.

Bildnachweis: Von Frank Vincentz [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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